Mittwoch, 2. September 2015

Memademittwoch: Chino mit Frau Luise

Zum Memademittwochstart nach der Sommerpause habe ich endlich einmal wieder etwas Selbstgenähtes für mich. Nachdem ich eingesehen festgestellt habe, dass Röcke - obwohl ich sie schön finde - einfach meist bei mir im Schrank versauern, muss ich mich wohl der Tatsache stellen, dass ich mich mit der Frage nach dem Hosennähen beschäftigen muss. Ganz ehrlich habe ich aber einen Riesenrespekt davor. Ich taste mich also in kleinen Schritten an das Thema heran und versuche, mich Stück für Stück zu steigern. Ein erster Versuch waren die Scarlet Shorts, die mich in mehrfacher Hinsicht positiv überrascht haben: Zum einen war ich überzeugt, dass Shorts bei mir noch seltener aus dem Schleiderschrank kommen als Röcke, ich habe sie bei dem schönen Wetter der letzten Wochen aber doch häufiger getragen. Zum anderen musste ich gar nicht viel anpassen. Mein erster Versuch mit einem Schnittmuster von La Maison Victor war also ein voller Erfolg für mich und die nächsten Schnitte aus den Heften stehen schon auf meiner Wunschliste. 
Aber nachdem der Herbst naht, müssen auch längere Hosen her. Bei Chinos war ich bisher sehr skeptisch, weil sie nicht wirklich in mein Beuteschema fallen, allerdings verheißt ja der nicht so enganliegende Teil um die Hüfte weniger Anpassungsbedarf als z. B. bei einer gerade geschnittenen Hose (habe ich mir zumindest so gedacht). Daher habe ich aus einem Reststück von leicht dehnbarem rosa Stoff eine PhinoChino von FeeFee genäht. 



Am Bein passt die Größe recht gut, allerdings ist die Taille bei mir voll daneben gegangen. Es gibt keinen festen Bund, sondern es wird ein Bündchen aufgenäht. Bei mir ergibt sich da aber eine Menge Stoff, die zusammengerafft wird. Da müsste ich das nächste Mal von der Hüfte zur Taille hin schon mehr anpassen. Bei der Länge hatte ich wohl einen Knoten im Kopf: Ich habe die Länge laut Anleitung angepasst, aber so ist sie wirklich lang geworden. Der Rest ist ok, aber die große Chino-Liebe wird es bei mir nicht werden, weil das einfach nicht meine Hosenform ist.


Insgesamt würde ich die Hose nicht mit einem Oberteil tragen, das den Bund zeigt - so wie hier mit einer Frau Luise von Schnittreif finde ich es aber in Ordnung. Frau Luise liebe ich dafür um so mehr und Frau Liese wartet hier auch schon für den Herbst. 
 
 

Sonntag, 30. August 2015

This is not okay!




Auf den letzten Drücker habe ich es auch noch geschafft, mein Outfit für "This is not okay" fertig zu bekommen. 


Was ist This is not ok überhaupt? 

Susanne von mamimade hat dazu aufgerufen, mit ihr einen Onlinekatalog zu erstellen. Darin sollen die Bloggerinnen mit vollständig selbstgenähten Outfits zu sehen sein. Das betrifft die Hose und das T-Shirt genau so wie die Schuhe und Modeschmuck. Die einzige Ausnahme stellt Fairfashion dar. Ziel ist es, deutlich zumachen, dass es auch ohne die Ausbeutung in der Modeindustrie geht. Im ersten Moment klingt das gar nicht so schwierig - ein selbst genähtes Outfit. Aber ich bin - wie viele andere vermutlich auch - bei Schuhen und Schmuck an meine Grenzen und ins Nachdenken geraten. Und habe angefangen, einmal nach fairen Schuhen zu suchen. Und das ist in meinen Augen auch ein wichtiges Ziel der Aktion: Zum Nachdenken anregen darüber, was man anzieht. Zu sehen, dass man sich anders anziehen kann und auch noch einmal zu reflektiern, wie viel Zeit und Arbeit dann tatsächlich in einem Kleidungsstück steckt, dass ein Shirt für 3 Euro wohl nicht unter angemessenen Arbeitsbedingungen produziert werden kann und dass man selbst an einigen Stellen noch viel mehr darauf achten sollte, wo und was man kauft. Knackpunkt ist dabei natürlich auch der Stoff oder die Wolle an sich - selber nähen ist toll und natürlich auch ein guter Schritt, aber eigentlich muss dann auch die Stoff- und Wollauswahl fair sein. Ein Punkt, bei dem ich selbst mal ein bisschen genauer hinsehen muss.
 
Mein Lieblingsbild ist leider Quer- und nicht Hochformat, sodass es nicht in den Katalog passt. 
 

Neben genähter Hose und Shirt gehört auch noch mein rosa Strickjäckchen zum Outfit. 


Und hier das Bild für den Katalog (wenn es noch dazupasst und ich nicht zu spät bin):

Hose: Scarlet Shorts aus La Maison Victor aus bedrucktem Jeansstoff
Shirt: Mayla von Ki-ba-doo

 Strickjacke: Hetty von Andi Satterlund in Drops Paris. 







Mittwoch, 12. August 2015

Stoffwechsel - das Finale

Schon seit dem letzten Wochenende versammeln sich nach und nach mehr Stoffwechselteilnehmerinnen bei Frau Siebenhundertsachen, um die Ergebnisse ihres Stoffwechselnähens zu zeigen. Ich habe ein bisschen Verspätung. Mein Kleid ist zwar schon ein paar Tage fertig, aber die Fotos sind das, was mir momentan immer fehlt. Gestern habe ich also die Gelegenheit am Schopf ergriffen und wir haben das Kleid von allen Seiten geknipst. 





Der Schnitt ist eine Eva von Yourstylerocks. Den Schnitt habe ich erst einmal genäht, seitdem stand er aber immer auf meiner Nähliste. Der Stoff hat mir gleich die Gelegenheit dazu geboten. Und ich habe tatsächlich das erste Mal meine Zwillingsnadel zum Einsatz kommen lassen - und bin begeistert. Meine Stoffpatin (die mir zwar Hinweise gegeben hat, von der ich aber noch nicht weiß, wer sie ist) hat definitiv eine gute Wahl für mich getroffen. In der Kombination mit dem Schnitt ist es ein wirklich luftiges und angenehmes Teil für Sommertage. Durch die Viskose fühlt es sich leicht an. Einziger Nachteil ist, dass er natürlich auch sehr dünn ist und sich schnell alles abzeichnet. Vielleicht wäre ja ein formgebendes Untendrunter gar nicht schlecht. Insgesamt ist es aber genau das Kleid, das man schnell drüberziehen kann, wenn es ins Schwimmbad geht oder ich einfach gemütlich auf dem Balkon sitzen will. Vielen lieben Dank also an meine Stoffpatin!

Vielen Dank auch noch einmal an Frau Siebenhundertsachen und Lotti Katzkowski für die Organisation.

Freitag, 3. Juli 2015

Stoffwechsel - Mein Stoff

 Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude, aber die Post hätte meine Vorfreude gerne ein bisschen verkürzen können. Was habe ich den Postboten also bejubelt, als er das erste Mal nach ein paar Wochen ohne jede Postzustellung mit einem gelben Päckchen für mich aus dem Auto gestiegen ist.
Ich konnte dann auch gar nicht lange abwarten und habe das Päckchen ganz schnell geöffnet. Neben einem lieben Brief und zarten getrockneten Rosen lag dann da - mein Stoffwechselstoff. 


Es ist ein toller Viskosejersey, weich und fließend, der genau in mein Farbschema passt. 


Im Vergleich zu manch einem Stoff, der sich beim Stoffwechsel auf den Weg gemacht hat, sieht er eher unauffällig aus. Genau richtig für mich! Ich tendiere ja eher zu uni, in zu großen, unruhigen oder auffallenden Mustern fühle ich mich meist nicht wohl. Aber immer nur uni ist ja auch langweilig. Daher ist der Stoff die perfekte Mischung für mich: ein Muster, das aus der Ferne gar nicht so zu sehen ist, aber dann beim genaueren Blick auffällt.  


Meine Stoffpatin hat geschrieben, dass sie ein Knotenkleid gesehen hat, das in dem Stoff super ausgesehen hat. Das kann ich mir an sich gut vorstellen, weil der Stoff sehr weich fällt. Allerdings ist mein einziger Knotenkleidversuch kläglich gescheitert - nicht am Knoten, der war zum Glück nach einiger Zeit in meinem Kopf geplatzt, aber das Kleid (Onion 2022), zu dem ich mich lemminghaft hinreißen habe lassen, hat von der Form überhaupt nicht zu mir gepasst. Ich brauche einen Schnitt, der irgendwie noch Taille zeigt, sonst sehe ich aus wie eine Tonne. Im Moment liebäugle ich noch mit einem Eva Dress oder auch einer Ella - beides mit Wasserfallausschnitt. Ich bin aber noch offen für Vorschläge.

In jedem Fall bin ich mir sicher, das das was wird mit dem Stoff und mir.
Vielen lieben Dank an meine - mir unbekannte - Stoffpatin (die mir ein paar Hinweise gegeben hat, anhand derer ich schon so langsam eine Ahnung entwickle, wer er sein könnte, aber ich bin noch am systematischen Einkreisen). In jedem Fall hast du genau ins Schwarze getroffen.

Vielen Dank auch an Frau Siebenhundertsachen und Lotti Katzkowski für die tolle Organisation!
Alle Stoffe sind hier zu finden.

Samstag, 16. Mai 2015

Stoffwechsel 3: Mein Steckbrief

Was nähst du am liebsten für dich?

Ich mag einfache schlichte Schnitte. Weil oft wenig Zeit bleibt, nähe ich gern Shirts. Meine immer noch akute Knopflochphobie führt dazu, dass ich Knopflöcher nach Möglichkeit vermeide, was nicht gut für meinen Bestand an Blusen ist. Insgesamt nähe ich eher Oberteile als Röcke oder Hosen. Letzteres würde ich gerne ändern, bräuchte aber auch einfach mal Zeit, mich damit genauer zu beschäftigen, damit ich Schnitte auch passend anpassen kann.

Hast du dir für diese Frühjahrs/Sommersaison Pläne gemacht, etwas
bestimmtes vorgenommen? Was wirst du wohl als nächstes nähen wollen?

Mein großes Ziel sind Grundschnitte. Ich bin ein absoluter Lemming. Wenn ich ein schönes Stück bei jemandem sehe, will ich am liebsten auch gleich nähen. Mein Gehirn schaltet dann irgendwie ab und berücksichtigt überhaupt nicht mehr, ob mir das auch stehen könnte oder ob ich das überhaupt anziehen würde. Daher muss ich meine Wünsche mal ein bisschen reduzieren: ein Rock, eine Hose, ein Shirt, ein Jacke - das wär's. Dann einfach mal von dem Schnitt ausgehend ausprobieren, was noch so zu machen ist. Bei den Oberteilen bin ich ein bisschen großzügiger. Da habe ich weniger Schwierigkeiten mit dem Anpassen. Auf meiner (viel zu langen) Wunschliste hier stehen die Camas Blouse, Frau Emma, Frau Luise/ Liese, ein Hemd aus der Ottobre, MaLou, eine Zipfeljacke und auch die Sassy Librarian Blouse bzw alternativ die Mimi Blouse aus Love at First Stitch. Die lange Reihe zeigt auch schon, dass ich dringend Oberteile bräuchte.
Bei Kleidern bin ich mittlerweile vorsichtig geworden - ich ziehe sie einfach zu selten an. Vorgenommen habe ich mir allerdings eine Dolores von Milchmonster - ein passender Stoff wäre dann vielleicht ein Grund sich sowohl dem Kleidermangel als auch der Knopflochphobie zu stellen. 

Die Glaubensfrage: Webstoff oder Jersey? Oder doch beides?

An sich beides. Mit Tendenz zu mehr Jersey, Sweat und Strickstoffen. Im Moment - wohl angesichts der steigenden Temperaturen und des Sonnenscheins möglichst luftig, leicht und fließend.


Welches Material vernähst du am liebsten (z.B. Viskose, Baumwolle,
Wolle, …) – gegen was hast du eine (starke) Abneigung?

Ich nähe gerne mit Baumwolle- und Viskosestoffen. Alles Tierische wie Wolle oder Seide ist bei mir Fehlanzeige. Spitze mag ich, Tüll und Chiffon finde ich verlockend, habe mich aber noch nicht wirklich rangetraut. Wenn ein Stoff besonders schön ist, kann ich auch mit Polystoffen leben, an sich ist mir ohne oder mit einer Mischung mit kleinerem Anteil bei Sachen, die ich direkt auf der Haut trage, lieber. Wie oben gesagt: fließend, weich, aber nicht zu flutschig sind bei mir momentan zentrale Wünsche - außer wenn es um Hosenstoff oder auch um einen Bleistiftrock geht.

Was sind deine Lieblingsfarben, welche stehen dir gut? Welche gehen gar nicht?

In letzter Zeit hat sich mein Farbbeuteschema ein bisschen gewandelt. Blautöne gehen immer. Allerdings sind mir mittlerweile rauchblau und graublau lieber als ein dunkelblau. Im Moment liebe ich aber auch grau und altrosa. Also alles eher in gedämpften Farbtönen. Grell und knallig ist nicht so meins. Gar nicht geht lila, alle Neonfarben oder beige und reinweiß. Laut Farbberatung bin ich ein Sommertyp, aber auch vieles von den Herbstfarben ist ok. Hier habe ich mir schon mal Gedanken über meine Lieblingsfarben gemacht.

Welche Muster magst du? Groß oder klein? Blumen, Streifen, Punkte?
Oder sind Muster vielleicht gar nicht so deins?

Die Tendenz geht bei mir prinzipiell eher zu uni. Oft kombiniere ich zu unifarbener Kleidung dann aber einen gemusterten Schal / Loop oder ziehe ein gemustertes Shirt an, über das noch eine unifarbene Jacke kommt. Ganz in Muster ist mir oft zu unruhig. Was ich liebe, sind Muster mit Tieren. Zumindest, wenn sie nicht zu groß und auffällig sind. Große Landschaften, Foto- und Animalprint oder Ähnliches sind für mich nicht wirklich war. Punkte gehen eigentlich immer, Karo auch, bei Blumen sind es bei mir immer Spontanentscheidungen. Ornamente oder abstrakte Muster gefallen mir dann meist noch besser. Prinzipiell tendiere ich dann aber mehr zu dunklerem als zu hellem Untergrund. Mein Lieblingsmusterstoff in der letzten Zeit war ein Jersey mit kleinen Fahrrädern. Eigentlich ein bisschen albern und vielleicht eher ein Kinderstoff, aber ich wollte ihn einfach haben. Insgesamt darf es nicht zu verspielt und zu lieblich sein, sondern noch gradlinig und eindeutig. 

Was sind die Kleidungsstücke, die dir (in letzter Zeit) in deinen
Augen am besten gelungen sind? (Bitte mit Link oder Foto) Sind welche
dabei, die du vor allem wegen ihres Stoffes magst?

Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass schon langenichts für mich selbst fertig geworden ist. Seit dem Nähcamp, bei dem mein Robson Coat auch unvollendet blieb, habe ich kein einziges Stück mehr für mich genäht. Daher eher ein Blick zurück (ganz zerknittert): 

Einmal eine Kuschelflanellhose in Karo, zwei Frau Luise-Tops und das besagte Fahrradshirt nach einem Ottobreschnitt


Wieviel Stoff verbrauchst du ca. für einen Rock, ein Oberteil, ein
Kleid? Welche Mindestmenge benötigst du für die Verarbeitung? Oder
hast du sogar ein Maximalmaß für Stoff?

Bei einem kurzen Rock komme ich auch mit einem Meter hin, genau wie bei einem Top aus Jersey. Für Shirts mit Ärmeln 1,5m. Meist kaufe ich zwei Meter und versuche dann auszutüfteln, wie es funktioniert. 

Ab heute gibt es die Steckbriefe aller Teilnehmerinnen hier zu sehen. Das verspricht einmal wieder sehr spannende Lektüre - und noch mehr gespannt bin ich auf die Auslosung, wer wen beschenken darf.

Dienstag, 21. April 2015

Spring Style Along - Style Code, Check

Was habe ich hin- und herüberlegt, Prioritäten auf der Nähliste gesetzt und wieder verworfen, Stoffe von links nach rechts getragen - mich festzulegen, fällt mir einfach nicht leicht. Akutes Stoff- und Schnittehamstern macht das nicht leichter. 
Der Style Along soll ein Ergebnis bringen, das gut kombinierbar ist und vor allem auch tragbar im Alltag. Die Türen zum meinem Kleiderschrank mag ich in letzter Zeit gar nicht öffnen, weil ich ihn gerne völlig über den Haufen werfen würde. Für eine groß angelegte Ausmist- und Sortieraktion fehlt mir die Zeit. Genug Zeit war jetzt aber, darüber nachzudenken, welchen "Spring Style" man haben möchte. Ich habe beim Überlegen festgestellt, dass ich neben einer Oberteilschwäche, von der zur Zeit bei vielen die Rede ist, ich vor allem auch unter einer Rock- und Hosenschwäche leide. Röcke habe ich schon eine Reihe genäht. Getragen habe ich sie vor allem zuhause und in der Freizeit. Ich hätte aber gerne auch jobtaugliche und vor allem perfekt passende Röcke - ohne Zuppeln am Saum und ohne ständiges Runterziehen. Und vor allem sommertaugliche Röcke. Der Großteil meiner Röcke sieht nur mit Strumpfhosen im Winter die Welt außerhalb des Kleiderschranks. Auch bei Hosen hätte ich dringend Bedarf. Davor habe ich aber höchsten Respekt und brauche noch etwas Zeit, mich damit genauer auseinanderzusetzen. Zu einigen Strickstücken fehlt mir noch ein wirklich schönes "Unterteil". 

Zwei Mal Hetty (in altrosa noch ohne Knöpfe) und einmal Fannie Fouche
Das gilt besonders für meine Strickjäckchen, die ich allesamt schön finde, zu denen aber Kombipartner- d.h. ein schöner Rock und ein passendes Top - fehlen.


Mein Style Code ist daher ganz einfach: Back to the Basics. Ich will an meiner Grundgarderobe arbeiten - unifarben, schlicht und wenig Muster (außer vielleicht bei den Tops). Die Farben sind dabei eigentlich genau die, die oben bei den Strickjacken zu sehen sind: altrosa, grau, blau. 



Hauptziel sind zwei wirklich passende Röcke - einmal in gerader Form, einmal ausgestellt. Maximal knielang, lieber eine Handbreit kürzer. Weil mir noch kein Schnitt so gepasst hat wie ich es mir vorgestellt habe, will ich an einem Grundschnitt für mich arbeiten. 


Ein bisschen gemessen und aufgemalt habe ich schon. Systematisch an einem Schnitt zu arbeiten, scheint mir gerade sinnvoll, um meinen Frust mit vielen Schnittmustern zu bewältigen. In jedem Fall gibt's erst mal einen Testrock.

Was mir neben dem Rock noch im Kopf herumschwirrt, ist das Pintuck Dress aus der Ottobre. Im Nähcamp hat Tatjana eine wunderbare Version davon genäht, die ich auch anprobieren durfte. Ein absoluter Glücksgriff für mich, denn ich hatte schon lange mit dem Schnitt geliebäugelt, war mir aber nie sicher, ob er wirklich was für mich ist. Jetzt bin ich davon überzeugt und ein dünnes Baumwollleinen wartet hier schon auf seinen Einsatz. 

Nachdem mir noch zwei wundervolle weiche Jeansstoffe in die Hände gefallen sind, wären zwei Hemden aus den Stoffen noch ein absolutes Highlight. Aber das ist nicht wirklich realistisch. Die Röcke allein wären schon gut, das ein oder andere Top dazu noch besser.

Alle diese geplanten Teile sind eher schlicht, aber deshalb auch gut kombinierbar - wodurch sich man eine Lücke in meinem Kleiderschrank schließen könnte. Die anderen Pläne für das frühlingshafte Nähen finden sich hier.