Montag, 21. April 2014

Frühlingsjäckchen Knit Along Finale

Das zweite Finale: Die Jäckchen! 

Ziel meines Frühlingsstrickens: Zwei Jäckchen. 
Erreicht: 1,25 Jäckchen

Nachdem ich meine blaue Jacke - Fannie Fouche - voller Enthusiasmus begonnen hatte, musste ich, nachdem ich schon ein ganzes Stück gestrickt hatte, feststellen, dass ich einen Fehler beim Stricken gemacht und damit eine ganze Menge an Maschen zuviel auf der Nadel hatte. Das Lochmuster auftrennen bis zu der Stelle, wo der Fehler begonnen hatte, erschien mir unsinnig, also habe ich alles wieder aufgetrennt, die Wolle in einen Karton gesteckt und mit dem zweiten Jäckchen begonnen - Etude in Stripes

 
Das war sehr viel einfacher zu stricken (manchmal fast ein bisschen langweilig) und so genau das richtige für meine zur Zeit reichlich müden Abende, an denen ich mich ohnehin kaum aufraffen kann, zu stricken. 

Als das Jäckchen dann fertig war (Ärmel sind wirklich furchtbar frustrierend, oder?), war ich sehr zufrieden mit mir, dass ich trotz leichter Strickunlust durchgehalten hatte. Das Jäckchen ist schön und stand mir auch ganz gut. Aber mein Jäckchen ist es mitterweile nicht mehr: Ich bekam Besuch, zeigte das Jäckchen und das Jäckchen löste nicht nur beim Besuch Begeisterung aus, sondern schmiegte sich an selbigem auch viel besser an. Was will man da machen?? Und so wanderte die Jacke weiter und wird seitdem mit Begeisterung getragen. 


Meine Fannie Fouche hätte ich vielleicht mit ganz viel eisernem Willen und Überwindung gerade noch so bis Ostern fertig bekommen, aber es ist mir noch ein anderes Projekt auf die Nadeln gehüpft, das als Geschenk zuerst fertig werden muss (und auch wieder eher in die Kategorie des entspannten Nicht- Denken- Müssen- beim - Stricken fällt und somit zu meiner Abendstimmung passt). Ich bin schon ein gutes Stück vorangekommen und bisher gefällt mir sehr gut, was ich sehe. 




Ich freue mich schon darauf, daran weiterzustricken und schummle mich über mein mangelndes Durchhaltevermögen mit dem Gedanken hinweg, dass noch zwei relativ neue Strickoberteile aus den letzten Monaten hier hängen, die dringend im Frühling getragen werden wollen. 

Die große Jackenparade zu Ostern findet sich hier

Frühlingskleid(ungs)SewAlong Finale

Heute gibt  Gestern gab es gleich zwei Mal Finale: Beim Nähen und beim Stricken. 
Meine Pläne waren ja in jeder Hinsicht hoch gesteckt - und gekommen ist alles mal wieder ganz anders als gedacht. Nähen wollte ich gerne drei Teile

Nummer 1: Ein Halbtellerrock
Das Röckchen ist tatsächlich auch fertig geworden. Bilder gibt es heute nur an der Puppe - es fehlt mir ganz einfach zu Zeit zum Fotografieren. Tragefotos folgen also demnächst. 



Der Rock gefällt mir gut und er wird ganz sicher gut zu einem der Frühlingsjäckchen passen (dazu später mehr). 

Nummer 2: Ein weißes Top
- gedacht als Ergänzung zu den beiden Frühlingsjäckchen. Da sich beim Frühlingsjäckchen Änderungen ergeben haben und ich noch dazu keinen weißen Jersey gefunden habe, der weder schlabberig noch durchsichtig war, habe ich ganz einfach ein paar Tops in anderen Farben genäht, die zu verschiedenen Oberteilen als Ergänzung nötig waren. Also bin ich so halbwegs im Plan geblieben


Nummer 3: Der Mantel
Tja, der Mantel. Daran scheine ich immer wieder ein bisschen zu scheitern. Im Moment komme ich selten dazu, längere Zeit am Stück an der Nähmaschine zu verbringen. Wenn ich dann mal kurz zum Nähen verschwinden kann, brauche ich schnelle Erfolgsprojekte: T-Shirts, Röcke... Komplizierte Dinge, bei denen ich tatsächlich auch noch den Kopf einschalten müsste, nehmen auf meine Favoritennähliste gerade eher die letzten Plätze ein. Der Mantel liegt noch zugeschnitten hier, ich will ihn auch noch nähen, aber er muss immer wieder zurückstecken im Vergleich mit den schnellen Teilen, die gerade auch noch notwendig sind, weil mein Kleiderschrank ausgemistet und eher leer ist, was Oberteile angeht. 


Insgesamt sind beim Frühlingsnähen immerhin drei Tops, ein Rock und zwei Kapuzenjacken für mich herausgekommen, sodass ich dann doch mit mir zufrieden bin. 

Gespannt bin ich darauf, was die anderen alles geschafft haben - hier geht's entlang. 


Montag, 17. März 2014

Mein Kleiderschrank - Teil 1

Teil 2 - mit Bildern - steht jetzt leider hinter Teil 1. Sorry! Die Reihenfolge der Veröffentlichung stimmt damit nicht ganz. Die Bilder finden sich auch bei Teil 2. 

Gedanken über meinen Kleiderschrank? Die mache ich mir regelmäßig, wenn ich wahllos Sachen aus dem Schrank ziehe und sie auf dem Bett vor mir staple, wenn ich mal wieder nicht weiß, was ich anziehen will / soll. Tessa gibt auf ihrem Blog den Anstoß, sich ein bisschen konkreter mit der Frage nach dem idealen Kleiderschrank auseinanderzusetzen als die zwei Minuten, in denen ich mich einmal wieder darüber ärgere, dass ich alles nicht mehr durchdenke.

Heute geht es um Grundsätzliches:
Wie würde mein Wunschkleiderschrank aussehen?
Puh, die Frage ist gar nicht so einfach. Eher schlichte Kleidungsstücke mit klaren Schnitten, nicht zu bunt, aber bunte Teile zum Kombinieren. Vor allem aber auch Accessoires, mit denen sich einfache Teile immer wieder abwandeln lassen. Wichtig ist aber definitiv, dass sich ganze, stimmige Outfits ergeben. Es muss nicht alles kombinierbar sein, aber es sollte Schluss sein mit Einzelstücken, bei denen man sich immer wieder denkt: "Da bräuchte ich noch... dazu".
 
Wie muss ein Kleidungsstück sein, um ein absolutes Lieblingsstück zu werden?
 Gemütlich, figurtechnisch vorteilhaft, farblich in meinem Wohlfühlbereich - nicht zu grell, nicht zu stark gemustert-  und an allen Stellen lang genug, damit man Bewegungsfreiheit hat, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, welches Körperteil sich gerade aus dem Kleidungsstück herauszuschmuggeln versucht. 

Was brauche ich in meinem Alltag für Klamotten, um mich rundherum wohl zu fühlen und welche Sachen für bestimmte Gelegenheiten machen meinen Kleiderschrank komplett?
Ich finde oft viele Röcke und Kleider toll, die ich auf vielen Blogs sehe. Im Alltag trage ich aber eher selten Kleider und Röcke, auch wenn ich mir immer wieder vornehme, das zu ändern. Generell hoch im Kurs stehen bei mir Strickjacken, Shirts, Blusen - also vor allem Oberteile, die sich schnell mit einer passenden Jeans kombinieren lassen und dann trotzdem nicht zu langweilig aussehen. 
 
Welche Basics brauche ich?
 Lange Tops zum Drunterziehen in allen Farben, passende Schals, Loops, Stulpen zum Kombinieren, zwei, drei gut sitzende Jeans in unterschiedlichen Schnitten. Strickjacken für Schichtentechnik - sodass man unabhängig von der Jahreszeit die Klamotten tragen kann. 

Spielen dabei selbstgemachte Sachen eine Rolle?
 Selbstgemacht oder nicht? Da bin ich tatsächlich flexibel. Manche Kleidungsstücke wie z. B. Jeans will ich nicht selbst nähen und bei manchen sehr feinen Stricksachen würde ich mich auch nicht versuchen, aber ansonsten natürlich gerne selbstgenäht, - gestrickt oder -gehäkelt.

Mein Kleiderschrank - Teil 2

Bei Tessa geht es auf ihrem Blog Königkind um das Thema "Mein Kleiderschrank und ich". Mitmachen wollte ich ja schon letzte Woche, gilt es doch, meinen Kleiderschrank einmal gründlich zu überarbeiten und Ordnung in meine Stoffvorräte und Näh- und Strickpläne zu bringen. Daher gibt es heute den nachgeschobenen Beitrag zur letzten Woche und die Antworten auf die Fragen von heute zum Thema "Farben und Muster"
 
Welches sind meine Lieblingsfarben?


Stoffe, die aktuell auf Verarbeitung warten

Das ist ausnahmsweise mal schnell beantwortet: Ich trage am liebsten grau, schwarz, blau und weiß und dazu in Kombi rot, grün oder senf. Ein paar braune Teile finden sich auch bei mir. In letzter Zeit mag ich lustigerweise auch sehr gerne ein schönes Altrosa, was früher nie für mich in Frage gekommen wäre. Aber auch hier ist die Kombifarbe entscheidend - mit grau mag ich
 das sehr gerne. Wenn ich es mir so überlege, fallen von den allgemeinen Farben nur lila, orange und türkis aus meinem Beuteschema.
Welche Farben stehen mir und welche sollte ich lieber vermeiden?

Prinzipiell nicht gut für mich sind zu grelle Farbtöne, egal ob sie an sich zu meinen Lieblingsfarben gehört oder nicht. Ein knallrot mag in zarter Dosierung (als kleine Paspel) in Ordnung sein, größere Flächen "erschlagen" mich aber. Neon mag ich entgegen aller Trends nicht. Im Gegenzug dazu stehen mir aber auch zu blasse Farbtöne nicht, wie z. B. beige.
Welche Muster trage ich sehr gerne?

Auch eher gedeckt, aber es finden sich doch auch ein paar "Ausreißer"

Bei Mustern bin ich eher zurückhaltend. Streifen sind ok, Punkte manchmal auch, alles andere geht eher als Teil an einem Kleidungsstück. Zugegebenermaßen vergucke ich mich aber auch immer wieder in Stoffe mit kleinen Druckmustern, genäht habe ich daraus aber noch nichts. Das wäre mal eine Herausforderung. 

Für Taschen finde ich bunt und größer gemusterte Stoffe toll - in Kombi mit ruhigen einfarbigen Stoffen.

 
Welche mag ich, sind aber eigentlich zu verspielt, zu sportlich, zu schlicht, zu ausgefallen für mich?
Siehe oben: Da gibt es so einige. Einiges lagert auch bei mir im Stoffschrank. Wie bei den Farben auch, gilt: alles in Maßen. Schlicht finde ich generell gut, klare Schnitte, unifarbene Teile gehen eigentlich immer. 
Wie kombiniere ich Muster und Farben am liebsten?
Ich mag gerne viel uni mit ein bisschen auffalendem Muster. Als Schnitt finde ich Malina dazu klasse. Der Körper in uni, den Einsatz und die Ärmel in einem bunteren Muster. Alternativ natürlich auch ein bunter Schal oder Loop als Hingucker. 
Nachdem es schon letzte Woche sehr interessant war, zu lesen, was andere so über dieses Thema denken, freue ich mich schon darauf, heute hier mehr zu erfahren. 

Sonntag, 16. März 2014

FKSA Teil 2

Eigentlich war mein Vorsatz, vor der Frühlingskleidung noch ein geplantes und ein bereits zugeschnittenes Projekt fertig zu nähen. Der für einen Rock geplante Stoff versteckt sich aber gerade so gut in meinem Schrank, dass er nicht aufzutreiben ist. Und bevor ich Stunden damit zubringe, danach zu suchen, sehe ich das lieber als dezenten Hinweis darauf, dass es Zeit für andere Dinge ist. Der bereits zugeschnittene Übergangsmantel wird erst einmal in eine Tüte ganz hinten im Schrank wandern. Ich habe keine Lust darauf. Eine erste Anprobe nach Annähen des ersten Ärmels hat meine Lust nochmals dezimiert, also erst mal weg damit und los mit Frühlingssachen. 

Beim Frühlingskleid(ungs)-Sew-Along dreht es sich heute um folgende Fragen: Ich habe ein Schnittmuster, aber keinen passenden Stoff – zu Hilf, wo kaufen? Ich habe Schnittmuster und Stoff, es kann losgehen. Ich bin schon bissli gestrebt und beim Zuschnitt.

Für mein geplantes Top in weiß habe ich einen Schnitt, aber ich hadere noch mit dem Stoff. Der weiße Jersey, den ich aus einem Stoffpaket noch hier liegen habe, ist irgendwie labberig und wirkt auch schnell ein bisschen schmuddelig. Ich hätte aber gern einen Stoff, der auch nach zwei Stunden Tragen schön weiß und halbwegs flusenfrei aussieht. Hat da jemand einen Tipp für mich?

Der Rock samt Futter ist zugeschnitten. Den Schnitt habe ich gestern relativ schnell nach der Anleitung von hier aufgemalt. Der Stoff fühlt sich sehr weich an, tendiert aber auch ein bisschen dazu, Fusseln anzuziehen. Egal. Bekommt ein Tellerrock eigentlich ein Futter? Mir war definitiv nach Futter, also habe ich eines zugeschnitten. 



Nummer 3, der Trench, schwirrt natürlich auch noch durch meinen Kopf. Ich wollte wenigstens "schnell" mal das Schnittmuster kopieren, habe dann aber totales Chaos produziert und mich in den Linien des Schnittmusterbogens verzettelt. Vielleicht finde ich ja heute noch einmal ein bisschen Ruhe, um mich dem zu widmen. Stoff habe ich schon mal rausgesucht: Rot soll er werden, das Futter aus gemusterter Baumwolle, nur die Ärmel vielleicht mit Futterstoff.



Wie der Stand der Dinge sonst so ist, ist heute hier zu lesen.

Mittwoch, 12. März 2014

Frühlingskleid(ungs)-Sew-Along

Cutiecake und Mizoal haben am Wochenende einen Sew-Along gestartet. Auch wenn meine Zeit knapp bemessen und meine Pläne viel zu hochtrabend sind, muss ich mich da einfach anschließen. Gemeinsames Nähen, Zeitpläne und konkrete Pläne sind für mich einfach hilfreich und das wirksamste Mittel gegen akute Aufschieberitis. 



Zwei Kleidungsstücke muss ich erst noch fertigstellen, dann kann ich mich der Frühlingsgarderobe widmen. 
Der Zeitplan sieht aus wie folgt:
9.3.2014 FKSA 1 auf Cutiecakeswelt : Vorstellung des Sew Alongs. Wie sieht der Plan aus. Habe ich schon einen Plan? Wohin will ich?
16.3.2014 FKSA 2 bei mizoal: Ich habe ein Schnittmuster, aber keinen passenden Stoff – zu Hilf, wo kaufen? Ich habe Schnittmuster und Stoff, es kann losgehen. Ich bin schon bissli gestrebt und beim Zuschnitt.
23.3.2014 FKSA 3 auf Cutiecakeswelt : Stoff da, Schnitt da. Brauch ich ein Probekleid oder bin ich mutig und nähe ohne? Wo gibt es Probleme? Reicht mein Stoff?
30.3.2014 FKSA 4 bei mizoal: Los geht’s! Die ersten Nähte sind gemacht. Ich bin schnell und überlege ein zweites Kleid.
6.4.2014 FKSA 5 auf Cutiecakeswelt : Zwischenstand – Verdammt es passt nicht, was muss ich ändern? Sieht doch schon ganz tragbar aus! Probekleid passt, jetzt geht es an das Frühlingskleid.
13.4.2014 FKSA 6 bei mizoal: Wir gehen auf die Zielgerade. Wo muss ich noch was anpassen? Soll da noch eine Verzierung hin? Bin ich gar schon beim zweiten Kleid?
20.4.2014 FKSA 7 auf Cutiecakeswelt  und bei mizoal: FINALE, ohoo… Es ist traumhaft geworden.

Für den ersten Termin bin ich schon zu spät dran - das fängt also gut an. 
Ganz klar ist, neue Stoffe werde ich nicht kaufen. Ich muss dringend Platz im Schrank schaffen und all die Stoffe, die ich hier lagere, auch endlich einmal ihrer Bestimmung zuführen. 

Entstehen sollen im Idealfall drei Teile - zufrieden wäre ich aber auch mit den ersten beiden, Nummer 3 wäre quasi der Bonus:
 
Nummer 1: ein Top nach dem Schnitt Frau Luise in weiß, eventuell auch in hellblau - aber weiß wäre besser, damit es unter beide geplanten Frühlingsjäckchen-Knit-Along-Jäckchen passt. 

Nummer 2: ideal zum Jäckchen Nummer 2 des Knit-Alongs (zumindest hoffe ich das) - ein Halbtellerrock aus blauem Baumwollstoff

Nummer 3 (der Bonus): der Trench aus der Herbst Ottobre Woman 2013, den ich jetzt schon auf so vielen Blogs bewundert habe. Eine Jacke bräuchte ich dringend, allerdings macht die Tatsache, dass ich meinen Übergangsmantel bis jetzt noch nicht fertig genäht habe, wenig Hoffnung.  

Mal sehen, was klappt und mal sehen, was sich einmal wieder dazwischenschiebt.