Donnerstag, 22. Januar 2015

UFO-Attacke III

Eigentlich stand ja der Mantel auf der Liste...Aber irgendwie können wir zwei uns nicht so recht anfreunden. Auch das neu gekaufte Futter hat mir keinen wirklichen Motivationsschub verliehen. Also habe ich meine Strategie geändert und mich an die kleineren Sachen gewagt, die ja eigentlich schnell gehen und somit ein schnelles Erfolgserlebnis versprechen. Aus nähtechnischer Sicht wirklich wenig herausfordernd, ein bisschen popelig, wenn man sieht, was andere nähen, und auch wenig kreativ, aber eben doch UFOs, die weg müssen.
Das Ergebnis:

(1) Die Pinterestidee ist über das Stadium des Nähteauftrennens hinaus. Das alte (Kauf)shirt hat neben seinem Halsbündchen auch noch einen Häkelkragen. Das muss ich jetzt erst mal probetragen, weil ich mir gar nicht so sicher bin, ob ich mit Häkellook um den Hals aus dem Haus will oder ob es doch eher fürs gemütliche Sofasitzen taugt. Wenn es den Test besteht, dann gibt's auch mal ein selbstgenähtes Top in der Variation. 


(2) Fünf von den zehn zugeschnittenen Täschchen sind fertig und finden sicherlich bald neue Besitzer. Bei den anderen ist zumindest das Material zusammengesucht.


Nicht viel, aber schon unglaublich befreiend. Daneben habe ich noch eine Kinderkombi aus Hose, Pulli und Mütze und den Anfang meines Probekleides vom PartyGardenDress. Für mich insgesamt nach einer aus Sicht meiner Nähmaschine eher kargen Zeit gar nicht so übel. 
Muriel sammelt alle UFO-Mitstreiter hier.

Sonntag, 18. Januar 2015

UFO Abbau Teil 2

Bei mir liegen sie immer noch - die UFOs. Getan hat sich noch nicht wirklich viel , daher gibt's auch nichts Neues zu sehen. Zwei Tage Krankenhaus haben meinen Zeitplan mehr geschmälert als ich dachte. Aber zumindest im Kopf hat sich ein bisschen was getan (was ja oft auch schon viel wert ist). Für den Mantel habe ich mir jetzt im Schlussverkauf noch eine andere Futterfarbe bestellt, die mir hoffentlich besser gefallen und mich motivieren wird, das Ding in Angriff zu nehmen. Allerdings sind alle Markierungen verschwunden und die Aussicht, alles noch mal neu markieren zu müssen, erfüllt mich nicht gerade mit Freude. 
Auch ich habe festgestellt, dass sich noch ein paar weitere UFOs heimlich bei mir verstecken, wie z. B. ein Häkelvorderteil für eine Kissenhülle, passend zur Krabbeldecke, die längst zu klein ist, zwei Patchworkkissenvorderteile - eine davon fertig, das andere fast, aber auch so lustige Dinge wie eine Schlafbrille, die ich vermutlich nie aufsetzen würde, tatsächlich aber mal mit einer Freundin zugeschnitten habe, weil sie eine nähen wollte. Einige dieser Nähprojekte werden jetzt doch in die Tonne wandern und mein schlechtes Nähgewissen so dann hoffentlich ein bisschen erleichtert werden. Bis dahin bin ich dann hoffentlich wieder fit und mein neuer Futterstoff da. Wie weit alle anderen mit ihren UFOs gekommen sind, seht ihr bei Muriel.

Samstag, 10. Januar 2015

UFO Abbau 2015 Sew Along

Wären die bei mir lagernden UFOs tatsächlich fliegende Untertassen, dann wäre bei uns 
zuhause sicherlich der intergalaktische Hauptbahnhof. Die UFOs entstehen oft einfach so nebenbei, aus einem anderen Nähprojekt heraus, weil noch ein Stück Stoff übrig ist oder ich an irgendeinem Abend mal wieder der Meinung bin, es wäre sehr viel effektiver, erst einmal ganz viel zuzuschneiden und es alles an einem anderen Abend zu nähen. Schon im letzten Jahr gab es einen Angriff auf die UFOs, die nicht nur die Schränke, sondern auch das schlechte Gewissen belasten. In diesem Jahr ruft Muriel von nahtzugabe5cm zum UFO-Abbau auf und motiviert uns so, endlich mal die aufgeschobenen Dinge anzugehen. 

Der erste Schritt ist die UFO-Sichtung: Ein paar Stücke habe ich gleich beim Durchsehen aussortiert. Alle fallen in die Kategorie "Halbherzig zugeschnitten" oder "als Geschenk gedacht und nicht mehr passend". 

Die Liste der noch zu überdenkenen UFOs ist aber auch nicht kurz. 
An erster Stelle steht ein typischer Fall von Resteverwertung. Als Geschenk recht begehrt sind hier immer kleine Reissverschlusstäschchen und so nähe ich relativ häufig immer wieder neue. Irgendwann entstand so dieser Haufen: 


Insgesamt sind es zehn Taschen, schon mit passendem Webband und Reissverschluss zusammengepackt. Eigentlich genau das Richtige für einen Abend, an dem man zu müde für kompliziertes Nähen ist. Problem: Wenn ich eh schon ein bisschen müde bin, setze ich mich lieber aufs Sofa und stricke. 
Was tun?  Auf einen gemütlichen Abend warten, der einfaches Nähen erlaubt. Diese UFOs dürfen aber auch noch ein bisschen herum(f)liegen.


 Nummer 2 fällt auch in die Kategorie "Taschen" und "Geschenk". Zugeschnitten sind hier zwei Corry Bags aus rotem Kunstleder und einem gemusterten Futter. Das Muster mit den Blumen finde ich nach wie vor schön, die weißen Punkte auf blau halten mich aber vom Nähen ab. Was tun? Zusätzlich benötigtes Material (Ösen) heraussuchen/ kaufen, für die zweite Tasche ein neues Futter heraussuchen.


Nummer 4: Typsiche Resteverwertung. Nachdem ich mir ein Shirt aus dem Stoff genäht hatte, blieben ein paar Reste übrig. Gerade genug für eine Frau Luise.Könnte ich auch durchaus brauchen. Den Schnitt mag ich sehr gerne und das Top kann ja auch in kalten Zeiten als Unterziehshirt dienen.

Was tun? Nähen



 Mein "Schnittchen". Der Mantel Johanna in einer etwas gekürzten Form. Ich habe gehadert, weil ich mit den Ärmeln nicht so wirklich klargekommen bin. Futter ist noch keins zugeschnitten, davor drücke ich mich immer recht lange. Material ist ein grauer Mantelflausch, der mir dann auch recht schlicht vorkommt. Eine Idee war noch, den Mantel zu besticken. Das müsste ich aber jetzt vor dem weiteren Nähen tun. Ich bin unentschlossen, aber das ist das UFO, das mir am meisten im Magen liegt, daher muss sich hier was tun.

Diese beiden fallen in die Kategorie "NfA" - nämlich für den Mann im Haus. Beim Shirt nach dem Schnitt Negroni von Colette fehlen nur noch die Knopflöcher und die Knöpfe. Hier greift mal wieder meine Knopflochphobie. Aus Angst, damit alles zu verhunzen, habe ich das Shirt lieber in der Ecke liegen lassen. 

Was tun? Endlich ordentliche Knopflöcher nähen.



Ein Poloshirt aus hellblauem Polojersey (nicht so dunkel wie auf dem Bild). Alles zugeschnitten, nie eine Naht gemacht. Das Schnittmuster muss ich erst einmal wieder finden. Es war irgendeine französische Firma und die Erklärungen haben mich nebst der Furcht vor dem Kragen abgeschreckt. 

Was tun? Schnittmuster suchen, nähen. 



Dieses Kleid ist der direkte Nachfolger zu meinem Stoffwechselkleid- McCalls6503. Nachdem ich mich endlich an den Schnitt gewagt und dann auch ganz begeistert davon war, habe ich das Kleid gleich noch einmal aus grauer Baumwolle mit weißen Punkten zugeschnitten. Ich dachte es wäre perfekt zu meine senfgelben Miette. Dann kam mir die Farbe zu hell für mich vor und die Pünktchen irgendwie zu niedlich. An sich gefällt der Stoff mir aber schon. Also sollte ich es doch in Angriff nehmen.


Kein wirkliches Nähprojekt, sondern eine typische Pinterest-Idee. Ich dachte, das würde ein schnelles, kleines Nähstündchen zwischendrin ergeben. Von einem Kaufshirt habe ich die Einfassung am Hals abgetrennt, Spitze ausgesucht und wollte diese jetzt unter die Einfassung nähen. Eigentlich ganz einfach, aber mir ist noch keine ideale Möglichkeit eingefallen, die Spitze zu einem ordentlichen Kreis zu schließen. 



Daneben lagern hier noch ein paar weitere UFOs, die vermutlich endlich einmal ihren Weg in die Tonne finden sollten: Eine Mamina aus einem Stoff, den ich vom Muster her zwar schön finde, den ich aber trotzdem nicht mag, weil er so sperrig ist. Ein Blazer aus hellgrauem Cordsamt, den ich im Anschluss an den Kostüm-Sew-Along zugeschnitten habe. Allerdings habe ich schon ursprünglich genähten Blazer eigentlich nie angezogen, also macht das wohl wenig Sinn.
Wirklich vorgenommen habe ich mir erst einmal nur den Mantel und die zwei Shirts für mich, weil ich gerade noch an einem Probekleid nähe und das ja nicht auch noch zum UFO werden darf.
Wer auch ein paar UFOs im Schrank hat, erfahrt ihr hier.












Mittwoch, 7. Januar 2015

Willkommen 2015

Irgendwie bin ich mal wieder in das neue Jahr reingeschusselt, ohne wirklich zu merken, dass es da ist. Klar ist da ein nicht zu überhörendes Feuerwerk um zwölf und logisch habe ich mir schon vor Silvester Gedanken über sinnvolle neue Gewohnheiten gemacht. Aber jetzt ist das neue Jahr schon eine Woche alt und es fühlt sich noch nichts so richtig neu an. Ich bin gedanklich und gefühlt doch eigentlich noch ein paar Wochen hinterher, überlege und plane, was denn im neuen Jahr so wünschenswert wäre. Die Liste ist zwar schon lang begonnen, aber noch nicht fertig und wie dann die Pläne in die Tat umgesetzt werden sollen, ist mir auch noch ein bisschen schleierhaft. Obwohl ich es eigentlich ganz bescheiden und realistisch rangegangen bin. Lustigerweise ist mir beim Listenschreiben aber auch etwas ganz Wesentliches aufgefallen: Ich bin perfekt im Listenschreiben und Planen. Ich verfüge über endlose Übersichten, was ich noch nähen, kochen, selbermachen will, wann ich putzen oder arbeiten möchte / sollte / könnte. Ich könnte und kann auch Stunden damit verbringen, neue Listen aufzustellen, alte Listen umzustellen und mich daran zu freuen, dass ich jetzt einen guten Plan habe. Das Problem damit ist aber, dass ich diesen Herbst festgestellt habe, dass die Listen nicht zu besseren Ergebnissen oder mehr Organisation führen. Im Gegenteil. Die Listen stressen mich und hindern mich daran, wirklich etwas anzufangen. Im Herbst konnte ich mich nie zu etwas aufraffen und hatte einfach nur das Gefühl, keine Zeit zu haben. Klar liegt das auch daran, dass ich im Moment noch einen Rhythmus finden muss, in dem ich Familie, Arbeit und alles sonstige passend unterbringen kann. Kurz vor dem neuen Jahr hatte ich aber unabhängig davon ein AHA-Erlebnis für mich. Ich habe mir am Morgen, als klar war, dass ich endlich einmal wieder Nähzeit haben werde, eine Liste geschrieben, was ich an dem Nachmittag alles nähen will. Als ich mich an die Nähmaschine gesetzt habe, habe ich draufgeguckt und wieder fast die Lust verloren. Also habe ich die Liste in den Mülleimer geworfen und ganz entspannt einfach nur mal ein Teil Schritt für Schritt genäht, in aller Ruhe, ohne Zeitplan oder Listenerfüllungsdruck. Und es hat endlich wieder richtig Spaß gemacht, sodass die beiden anderen Teile danach schwuppdiwupps gingen. 
Das Grundprinzip für 2015 also: Schluss mit langen Listen und Plänen, Weg mit den Unmengen an Material, das mich stresst, immer nur eine Sache nach der anderen und nicht wieder fünfzig auf einmal und dann vor allem einfach mal: anfangen und das dann auch fertig machen. Erst einmal geht es also ans Aussortieren der alten UFOs und der Stoffberge, die mich fast ersticken - und dann wird einfach gestrickt, gehäkelt, gebacken, gekocht und genäht, getreu dem Motto: 





Sonntag, 16. November 2014

Weihnachtskleidpläne überall...

Jeder Versuch, ein Weihnachtskleid für mich zu nähen, war bisher ein Griff ins Klo nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Vorletztes Jahr war der Schnitt einfach gar nichts für mich und das Kleid habe ich nie getragen, letztes Jahr habe ich dann schon vorzeitig das Handtuch geworfen. Dieses Jahr muss es also endlich mal was werden. Ich hänge zwar immer noch in meiner Nähkrise, muss da aber ja auch endlich mal raus. Selbst bei den Sew-Alongs, die mich normalerweise aufs höchste motivieren, bin ich irgendwie nicht vorangekommen, habe gehadert und viel zu viele Fehler beim Nähen gemacht, als dass es noch Spaß gemacht hätte. Jetzt wird es aber wirklich wieder Zeit, dass ich einmal was Sinnvolles außer Babyhosen und -jacken produzieren: Weihnachtsgeschenke werden in diesem Jahr gekauft, sodass der Stress mit Nähen, Stricken und Häkeln für andere entfällt und mir hoffentlich mehr Zeit bleibt fürs egoistische Nähen und Stricken. Also, auf geht's mit dem Weihnachtskleid-Sewalong.


Kleiderpläne schwirren einem ja ohnehin stets im Kopf herum. Ich bin da ganz sicher keine Ausnahme, auch wenn ich selten Kleider trage. Vier Kleider stehen momentan ganz oben auf meiner Wunschliste:

Nummer 1: Macaron von Colette
Ich finde das Kleid schon so lange so schön, traue mich aber nach zwei nicht wirklich überzeugenden bzw. völlig gescheiterten Versuchen mit Sorbetto und Laurel nicht so wirklich ran, weil ich die hohe Zahl an Änderungen scheue. Stoff wäre hier für das Kleid an sich grau und für den Einsatz oben ein altrosa Stoff mit eingewebten Punkten, der hier schon ewig liegt.

Nummer 2: Myrtle von Colette
Nicht wirklich wintertauglich, vermutlich leichter zu verändern als Nummer 1. Im Lagenlook, den ich für gemütliches und kuscheliges Dasein am Kamin gut finde, dann vielleicht doch wieder war für den Winter. In diesem Fall wäre ich bei schlicht und ergreifend schwarz, da das die in meinem Fall strickjackenkompatibelste Farbe wäre. 

Nummer 3: Lady Skater
Auf so vielen Blogs schon gesehen, bequem, gemütlich und auch noch strickjackentauglich. Versteckt Festtagsspeck, kneift nicht und wirkt relativ einfach zu Nähen.

Nummer 4 wäre mein absoluter Traum schon seit ewigen Zeiten: ein Kleid im Stil von Alabama Chanin aus dem Buch "Alabama Studio Style" Material habe ich schon lange hier liegen. Die Kombi wären zwei Jersey in Blautönen, dazu durchsichtige /silberne Perlen. 

In Echt sind die Farben eher Rauchblau und hellblau, nicht blau und weiß.

Auch Stofffarbe habe ich schon hier. Die Vorlagen habe ich bereits vergrößert, das Übertragen und Ausschneiden der Folie schreckt mich aber gerade noch ab bzw. ich finde nicht wirklich Zeit und Muße dafür. Außerdem ist der Zeitraum bis Weihnachten mit all den Arbeitsschritten nicht wirklich realistisch. Nachdem ich im Moment aber lieber auf dem Sofa handarbeite, würde mir die Technik an sich sehr entgegenkommen. In jedem Fall würde ich gerne in diesem Winter damit anfangen. Aber auch hier fehlt mir noch ein bisschen der Anstoß.

Eine Alternative zum Kleid wäre auch ein Rock mit passendem Oberteil, vielleicht auch was Gestricktes. Ich habe ein paar wirklich schöne Tweedstoffe hier liegen, die ja eigentlich im Winter vernäht werden sollten.

Der untere Stoff ist vom Maybachufer - vom meinem ersten Ausflug dorthin in diesem Sommer

 So ein Bleistiftrock wäre schon auch noch etwas, was in Frage kommen könnte. Das Strickstück, das ich gerade auf den Nadeln habe, kann ich mir aber zu keinem Stoff vorstellen, den ich bereits hier liegen habe. 

Anleitung: Kynance Cove von Isabell Kraemer
 Zu den Streifen und dem Stil würde dann eher eine Hose oder ein sehr schlichter einfarbiger Rock passen.

So ganz entschlossen bin ich also noch nicht, aber ich werde beim Sewalong auf dem Memademittwochblog mal sehen, was da noch für tolle Ideen auftauchen.


 

Freitag, 14. November 2014

Herbstjacke in Klein

Beim Herbstjackensewalong bei Karin und Chrissy bin ich leider kläglich gescheitert. Bei meinem letzten Nähversuch hat auch noch meine Nähmaschine beschlossen, dass sie jetzt nicht mehr mag und jetzt wartet sie gerade darauf, endlich zur Reparatur gebracht zu werden. Vorher habe ich aber zumindest noch die ein oder andere Sache fertig bekommen - nicht für mich zwar, da scheint mir das Nähglück gerade nicht wirklich hold zu sein - aber zumindest Dinge, die mir Nähkarmapluspunkte verschaffen. 

Nummer eins war die Herbstjacke für den kleinen Mann hier im Haus. Auch die ist nicht termingerecht fertig geworden. Aber fertig ist sie- und sie wird fleißig getragen (weshalb die Jacke auf den Bildern nicht mehr ganz taufrisch aussieht). 


Die alte geerbte (Kauf)jacke darf damit meist im Schrank verschwinden und wird nur für besonders matschgefährdete Ausflüge sicherheitshalber ausgepackt. 


Schnitt: Against the Wind, Nummer 12 aus Ottobre 1/2013
Stoff: Cotton Twill Stretch in aqua von herberttextiel, Vichycaro und Fleece aus dem Fundus

Laut Schnitt ist die Jacke nur mit Baumwolle gefüttert. Ich habe in der Kapuze auch karierte BW verwendet, den Körper aber mit wärmerem Fleece gefüttert. Die Ärmel kommen mir ein bisschen lang vor, was aber auch daran liegen kann, dass ich beim Einsetzen des Futters nicht ganz nach der Anleitung vorgegangen bin und dann die Ärmel mit Schrägband versäubert habe. Knöpfe an den Taschen hätten bei uns keine lange Überlebensdauer, daher sind sie verschlusslos geblieben. Der Stoff hat sich bei den Taschen wegen des Stretchanteils etwas gedehnt, insgesamt finde ich ihn aber gerade wegen des Stretcheffekts perfekt für die Jacke. Bei der letztjährigen Herbstjacke hat sich durch das Absteppen eine reichlich feste Jacke ergeben, die diesjährige ist richtig schön weich und gemütlich.

Der Schnitt ist klasse und ich werde ihn so bald wie möglich noch einmal nähen - in einer Wintervariante aus wasserdichtem Stoff, mit Thinsulate und Fleece als Futter. So zumindest der Plan. Bleibt nur zu hoffen, dass meine Nähmaschine schnell wieder läuft.