Freitag, 29. Juni 2012

Geschirrtücher


Einfache Geschirrtücher aus tollem Leinen vom Antikmarkt, ganz schlicht kombiniert mit einer meiner Lieblingsstickserien - fertig ist ein schönes Geschenk.




Montag, 25. Juni 2012

Blümchenmonat Finale

Eines ist sicher - so viel mit dem Thema Blümchen auf Kleidung habe ich mich noch nie beschäftigt wie in den letzten Wochen. Eigentlich mag ich Blümchenstoffe sehr, bei Kleidung greife ich aber trotzdem eher zu schlichten Varianten. Spannend ist es aber schon, einmal etwas Neues auszuprobieren und so habe ich in der letzten Zeit dann doch die Blümchenstoffe aus dem Regal geholt. Sehr schnell ist mir aber auch klar geworden, dass zu viel Blümchen oder "nur" Blümchen nicht meine Variante ist. Das ist für mich einfach zu viel - zumindest zum jetzigen Zeitpunkt...


Für diese Kombination habe ich daher nicht nur genäht, sondern auch gestrickt. Die Idee hat eigentlich mit der Wolle angefangen: Ich habe diese fluffige und kuschelige Wolle im Supermarkt entdeckt und konnte angesichts der Farbe einfach nicht widerstehen, sie zu kaufen, auch wenn sich hier Berge von anderer Wolle stapeln. Das Modell war schnell klar: Es sollte eine Miette werden und nachdem es ja nur ein kurzes Jäckchen ist, ging es eigentlich ganz fix. Bei den Ärmeln bin ich noch unentschlossen, ob ich es gut finde, dass sie sehr enganliegend sind oder ob ich besser weitere Ärmel ergänze. 



Das Shirt ist ein ganz schlichtes Top (mal wieder nach Mayla) mit Bündchen, die so ungefähr der Farbe des Jäckchens entsprechen. Ich habe aber auch bei diesem Jersey einmal wieder festgestellt, dass er sehr leicht ausleiert.  



In meiner Blümchenexperimentierphase ist noch ein weiteres Shirt entstanden, das tatsächlich noch mehr Blumen aufweisen kann. Gestern habe ich es das erste Mal zu einem Sonntagsausflug ausgeführt - und nachdem es das Teil mit den meisten Blumen in meinem Kleiderschrank ist, habe ich gefühlte tausend Mal gefragt, ob das jetzt zu viel Blume ist oder nicht. Bilder gibt es davon erst in den nächsten Tagen - ich hatte den Foto leider nicht dabei.

Fazit der Blümchenphase: 

Ein absolutes Blumenkind bin ich nicht, aber so ein bisschen Blume ab und an gefällt mir eigentlich recht gut.

Die Blümchen und ich werden uns weiterhin annähern: Es liegen hier noch Stoff für mindestens einen Rock und ein Kleid - mit Blümchen.  

Jetzt erst einmal ein großes Dankeschön an Meike, die mich mit ihrer tollen Idee dazu gebracht hat, meine Stoffberge zu sichten, über Muster und Farben nachzudenken und tatsächlich Stücke zu nähen und zu tragen, die ich vorher nicht unbedingt in Betracht gezogen hätte.

Sonntag, 24. Juni 2012

Initiative Sonntagssüß

Manchmal braucht man einen kleinen Stupser, damit man in die Gänge kommt. Der Anstoß, der mich heute in die Küche gebracht hat, waren diese süßen kleinen Pralinenformen, die ich am Donnerstag geschenkt bekommen habe.


Schon lange habe ich nämlich endlich die Ideen, die ich beim Lesen des Cakepopbackbuchs, das ich vor einiger Zeit gewonnen habe, umsetzen wollen. Aber immer standen andere Dinge auf dem Programm.



Die schönen Förmchen haben mich so angelacht, dass ich einfach etwas backen musste. Jetzt sind es zwar keine stilechten Cakepops mit Lollistiel, aber trotzdem leckere kleine Happen für zwischendurch. Der Ausgangsteig ist ein Schokokuchen mit Schokostückchen, die Schokoglasur ist extra dick und für obendrüber gab es noch ein paar Streuselchen - schon fertig...

Freitag, 22. Juni 2012

Abendessen

Zucchini-Kartoffel-Pestotürmchen mit
Lauch-Tomatengemüse mit gerösteten Sonnenblumenkernen
und Knoblauch-Chili-Tofuwürfeln


Unser gestriges Abendessen...Und als Nachtisch gab es dann Eis mit frischen Erdbeeren. Sehr lecker...


Mittwoch, 20. Juni 2012

Me Made Mittwoch vor der Sommerpause

Eigentlich stand der Plan fest: Letzten Freitag habe ich den Schnitt für mein zukünftiges Sommerkleid abgepaust, am Samstag den Stoff zugeschnitten und mir für Sonntag ein bisschen Zeit freigeschaufelt zum Nähen. Schließlich ist die Nähliste für die Sommertage noch lange nicht abgearbeitet. Aber dann hat die Nähmaschine schlappgemacht - mal wieder. Es ist wirklich Zeit für etwas Neues.

Das Gute an der Sache: Auf der Suche nach Outfits, die für mich statt des erhofften Kleides auch ein bisschen Sommerfeeling für mich bringen, habe ich meinen Kleiderschrank durchforstet und ein älteres Stück wiederentdeckt.


Der Rock ist wirklich vom Schnitt bis zum Nähen komplett selbst gemacht- in einem Nähkurs, der über längere Zeit ging. Mit Hilfe der wirklich sehr guten Lehrerin haben wir fleißig gemessen, gezeichnet, geplant und irgendwann auch genäht. Ich wollte gerne einen schwingenden Rock aus mehreren Bahnen. Unter Anleitung hat es dann auch mit einem Reissverschluss geklappt. Es hat wahnsinnig Spaß gemacht - so ganz glücklich war ich mit dem Rock dann am Ende aber trotzdem nicht.  Der Grund: Der Stoff, der mir im Laden sehr gut gefallen hat, hat einfach etwas sehr Feines und ist für mich für den Alltag einfach ein bisschen schick.


Zweiter Grund war die langandauernde Suche nach einem passenden (Kauf)Oberteil - mit dieser Variante bin ich jetzt endlich halbwegs zufrieden. Da der Stoff hauchdünn ist, ist er auch bei wärmeren Temperaturen in Ordnung. 


Und natürlich kann ich es nicht lassen: Die Schuhe müssen auch aufs Bild. Auch eher für schöne Wege und tolles Wetter, aber definitiv ein Lieblingspaar.


Für einen Sonntagsspaziergang bei perfektem Sonnenschein passt das Outfit einfach gut und verschafft einem auch ein festliches Gefühl. So richtig für einen Sonntagsausflug bei schönstem Sommersonnenschein, zum Schlendern und im Café sitzen. Im grauen Alltag wartet es noch auf seinen Einsatz und wird wohl noch länger warten....


Bis zum nächsten MeMadeMittwoch ist die Wartezeit auch ein bisschen länger, aber es wird sicherlich spannend, nach der Pause bei Cat zu sehen, was in der Zeit an neuen Ideen entstanden und im Alltag getestet worden ist. Einstweilen träume ich noch ein bisschen davon, im Sommer viel Zeit für schöne Dinge zu haben, für weitere Sonntagsspaziergänge und natürlich auch zum Umsetzen einiger Pläne von der immer länger werdenden Wunschliste beim Nähen, Stricken und Häkeln.


Ich freue mich heute erst einmal auf die Abschlussrunde vor der Sommerpause und muss als Fazit meiner ersten MeMadeMittwoch-Runde ganz klar sagen: Ohne diese tolle Aktion würde ich viele Sachen eher im Schrank verstauben lassen oder sie nur "mal zuhause" anziehen, selbstgenähte Kleidung hat dadurch einen viel größeren Stellenwert für mich bekommen. Der Mittwoch war so in den letzten Wochen immer ein echter Ansporn für mich - und auch das Fotografieren (bzw. fotografiert werden) macht mir immer mehr Spaß!

Daher vielen Dank an Cat für die Idee und die Organisation und an euch alle für die vielen lieben Kommentare und die Inspiration durch eure schönen MeMadeMittwoch-Outfits!

Dienstag, 19. Juni 2012

Mal wieder was für Leseratten...

Gerade bin ich auf eine Aktion gestoßen, an der ich als Bücherfan natürlich nicht vorbeikomme. Wie es genau abläuft, wird hier genau beschrieben:

Beltz & Gelberg startet in Zusammenarbeit mit Blogg dein Buch ein ganz besonderes Gewinnspiel! Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit, Kenneth Oppels „Düsteres Verlangen“  (http://www.facebook.com/beltz.gelberg/app_151503908244383)  exklusiv vor dem Erscheinen in den Händen zu halten. Und damit nicht genug: Am Ende wird Beltz & Gelberg (www.facebook.de/beltz.gelberg) seinen offiziellen Buchblogger 2012 küren, auf den dann tolle Preise (z. B. eine Reise zur Frankfurter Buchmesse) warten!
duesteres verlangen
Und darum geht's:

Dunkle Alchemie, ein diabolischer Gegenspieler, atmosphärische Settings, eine Dreiecksbeziehung,  Rivalitäten zwischen zwei Brüdern und gebrochene Charaktere – in seinem Prequel zu Mary Shelleys Klassiker gibt der international erfolgreiche Autor Kenneth Oppel eine schaurig-romantische Antwort auf die Frage, wie Victor Frankenstein zu dem wurde, den wir kennen. Die Geschichte, die der englische Autor erzählt, ist ein ebenso überzeugendes Psychogramm wie überraschendes Abenteuer, in dessen Mittelpunkt der 17jährige Victor steht. Als dessen innig geliebter Zwillingsbruder Konrad plötzlich erkrankt, ändert dies das Leben des  leidenschaftlichen und ehrgeizigen Jüngeren …



Seid ihr neugierig geworden und wollt alles über die düstere Vorgeschichte Frankensteins erfahren? Dann macht mit beim Blogg dein Buch - Gewinnspiel:
http://www.bloggdeinbuch.de/event/11/gewinnspiel-beltz-gelberg-buchblogger-2012/

Samstag, 16. Juni 2012

Noch mehr Kissen...



Am Wochenende soll es ja ein bisschen gemütlicher zugehen. Daher habe ich gestern abend endlich einmal zwei Kissen fertiggenäht, die hier schon lange in meinem Korb mit angefangenen Sachen liegt. Vorne selbst gehäkelte Granny Sqaures, hinten hellbrauner Feincord und...

 
... nachdem meine Stickmaschine wieder zurück ist von der Reparatur noch ein kleiner Schlafmützenhund nach den Zeichnungen von Susalabim.



Kissen Nummer 2 ist mal wieder ein Banju - wie so oft. Diesmal in braun-grün-beige. Die Riesenblumen häkle ich einfach immer wieder gerne mal zwischendurch, also wandern sicher noch ein paar mehr auf unser Sofa...

Freitag, 15. Juni 2012

Die beste Bande der Welt


Heute gibt es einmal weder Gekochtes, noch Genähtes oder Gestricktes - nein, heute steht mal wieder neuer Lesestoff auf dem Programm. Und es geht auch nicht ums Handarbeiten, Kochen oder Backen, sondern um eine wichtige Frage.



Was macht man, wenn man nirgendwo so richtig dazu gehört? Genau vor diesem Problem steht nämlich Oskar in dem Buch „Die beste Bande der Welt“ von Saskia Hula. Alle Kinder im Hof gehören plötzlich zu einer Bande – nur er passt in keine der Gruppen hinein. Irgendetwas stimmt immer nicht und so will ihn keine Bande haben. Aber Oskar gibt nicht auf und nimmt die Sache selbst in die Hand: Er gründet seine eigene Bande und wird natürlich auch Bandenchef. Aber einen Haken hat die ganze Sache. Er ist das einzige Mitglied. Doch Oskar geht die Sache ganz geschickt an und weckt mit geschickten Tricks die Neugier vieler anderer Kinder auf seine Bande, deren Geheimversteck und Geheimparole. Bald ist Oskar nicht mehr alleine, sondern Teil einer bunt zusammengewürfelten Truppe, die sich bestens versteht und die definitiv die beste Bande der Welt ist – nicht nur für Oskar.

Die Geschichte um Oskar ist einfach, besticht aber gerade dadurch. Zum einen geht es darum, den Mut zu haben, Dinge auch selbst anzupacken, zum anderen zeigt es aber auch, dass erst eine bunte Mischung eine Gruppe erst wirklich interessant macht. Die Problematik, dass sich immer wieder Banden und Gruppen bilden und man manchmal das Gefühlt hat, nirgends wirklich dazuzupassen, ist sicherlich für viele Kinder ein Thema. Saskia Hula hat dies in witziger Art und Weise aufgegriffen und es macht Spaß Oskars Geschichte zu lesen, weil der Text die Situation auf amüsante Weise beschreibt. Die Sätze sind einfach, sodass auch Erstleser sicherlich schnell damit klar kommen, aber trotzdem schön formuliert. Besonders die Geheimparole regt zum Schmunzeln und sicherlich auch zum Ausdenken eigener Geheimwörter an. Nicht zuletzt besticht das Buch aber auch durch die schönen Illustrationen von Ina Hattenhauer, die die Geschichte in putzig gezeichneten Bildern umsetzt. Text und Bilder ergänzen sich wirklich gut und auf allen Seiten gibt es eine Vielzahl an Details zu entdecken. Der Schwerpunkt liegt in meinen Augen ganz klar auf den Bildern. Die einzelnen Seiten haben jeweils nur wenige Sätze. Sicherlich ein Ansporn für alle Kinder, die sich noch schwer tun mit dem Lesen, für kleine „Buchstabenfresser“ ist es fast ein bisschen wenig Text. Insgesamt ein niedliches Buch mit einem interessanten Thema, das auf einfache Weise nett und kindgerecht präsentiert wird.

Erschienen ist das Buch im Residenz Verlag. Ich selbst habe es nicht bei einem Einkaufsbummel entdeckt, sondern über BloggdeinBuch bekommen - ein guter Tipp für alle Blogger, die auch gerne lesen und sich eine Meinung zu unterschiedlichsten Büchern bilden.

Mittwoch, 13. Juni 2012

Me Made Mittwoch: Blau - Weiß - Rot

Heute gibt es Teil 2 der Bilder vom Sonntagsspaziergang.  


Der Rock ist nach dem Schnitt für den 10-Bahnen-Rock aus der Ottobre 2/2007 entstanden. Allerdings habe ich mittlerweile Gefallen an der Jerseybund-Variante  anstelle der Reissverschlussvariante gefunden, die schnell und einfach zu nähen ist und die auch bei diesem Rock funktioniert hat. Dadurch passen bei mir Röcke einfach besser. Der Stoff ist ein Restestück aus der Grabbelkiste im Kaufhaus, der mir aber so gut gefallen hat, dass ich mich sofort, als ich nach Hause gekommen bin, zur Schnittmustersuche aufs Sofa und dann an die Nähmaschine gesetzt habe. Mit den Größentabellen stehe ich allerdings immer noch auf Kriegsfuß: Laut den Angaben hätte ich den Rock mindestens drei Nummern größer zuschneiden müssen, ich habe mich dann einfach an meine normale Konfektionsgröße gehalten und der Rock passt trotzdem. Im Moment blättere ich in ein paar alten Burda-Heften und überlege, ob ich da genauso vorgehen kann oder ob ich damit dann scheitern werde. Hat irgendjemand Erfahrung damit?

Und als alltagstauglich hat sich das Outfit dann auch gleich bewiesen....


Das Oberteil ist ein Kaufshirt, das ich nach der Anleitung von hier passend zum Rock ein bisschen aufgehübscht habe.


Und natürlich haben wir hier am Wochenende auch keine Hitzewelle erlebt, daher gehört "offiziell" noch eine gekaufte Strickjacke mit auf das Oberteil.



Bei den Schuhen hat der Kaufrausch mich einfach überwältigt. Tatsächlich sind sie trotz Absatz äußerst bequem und auch für längere Strecken geeignet. Zugegebenermaßen habe ich aber in meine großen roten Tasche noch ein zweites Paar flacher Schuhe für die etwas matschigeren und holprigeren Stücke im Wald versteckt.


Und jetzt gehe ich mal bei Cat die anderen MeMadeMittwoch-Outfits bewundern.


Euch allen einen schönen Mittwoch!

Dienstag, 12. Juni 2012

Creadienstag


Wie im Märchenwald bin ich mir vorgekommen, als ich meine neue Tasche am Wochenende das erste Mal bei einem Spaziergang ausgeführt habe: Alles war ganz still und leise, wunderbar grün und einfach unglaublich erholsam.

Die Blume an der CorryBag ist nicht selbstgenäht, sondern gekauft. Die Tasche selbst ist aus rotem Kunstleder, gefüttert mit einer alten abwischbaren Tischdecke vom Möbelschweden, die mir auf der Suche nach einem passenden Futterstoff in die Hände und dann sofort der Schere zum Opfer gefallen ist.


Die Taschengröße ist genau richtig, wenn man viel mitzunehmen hat: Es passt jede Menge Kram hinein. Was mir noch ein bisschen fehlt, ist ein Verschluss für die Tasche, aber der lässt sich ja schnell noch anbringen.
Fotografiert haben wir nicht nur die Tasche, sondern auch selbstgenähte Klamotten - die gibt es aber erst morgen zu sehen.

Viel Kreatives gibt es heute einmal wieder hier und hier zu entdecken.

Montag, 11. Juni 2012

Sieben Sachen Sonntag


Sieben Dinge, für die ich meine beiden Hände an diesem Sonntag gebraucht habe. Nach einer Idee von Frau Liebe.

1. Die Überreste vom Fußballgucken von gestern abend beseitigt.
2. Ausnahmsweise einmal daran gedacht, die Blumen zu gießen, bevor sie völlig verdurstet sind.
3. Papierkram erledigt.
4. Nähkram zusammengesucht.
5. Schuhe in allen Ecken eingesammelt und wieder in Richtung Schuhregal transportiert.
6. mich über die Akkuladestation geärgert und die darin nicht wirklich gut aufgeladenen Batterien für die Kamera immer wieder geschüttelt, bis sie noch ein bisschen Energie aufgebracht haben (Schütteln hilft erstaunlicherweise tatsächlich ein bisschen), damit ich ein paar Fotos machen konnte.
7. Petersilie fürs Abendessen gehackt.  

Sonntag, 10. Juni 2012

Initiative Sonntagssüß: König Fußball

König Fußball bestimmt an diesem Wochenende auch unseren Sonntagsnachmittagskaffee. Nachdem ich das tolle Freebie bei kukujawa gesehen habe, konnte ich mich gestern nachmittag nicht mehr zurückhalten und musste ein bisschen basteln und backen. Herausgekommen sind Schokoladen-Fußball-Cupcakes.



Die ersten Cupcakes haben wir schon gestern abend als Nachtisch während des Spiels genascht, aber zum Glück sind für heute noch ein paar übrig.


Das Rezept für die wirklich fluffigen Schokoladenmuffins ist aus diesem Buch - nur ein paar zusätzliche Schokostreusel habe ich noch mit hineingeworfen.

Für das Frosting bin ich der Anleitung von hier gefolgt. In Ermangelung von frischen Erdbeeren habe ich einfach Waldbeerendessertsauce verwendet und die Sojamilch (beim zweiten Versuch) weggelassen. Komischerweise hat die ganze Masse angefangen auszuflocken, als ich Sojamilch dazugegeben habe - ohne selbige war sie dann genau richtig.



Bis zum nächsten Spiel werden sie sicher nicht auslangen, aber vielleicht gibt es dann ja ein anderes Fußballessen.

Mehr leckere Sachen aus der Initiative Sonntagssüß finden sich hier und hier.

Samstag, 9. Juni 2012

EM-Eröffnungs-Essen

Schon wieder etwas zu essen... Weil Freitag war, die ersten EM-Spiele auf dem Plan standen und ich ein bisschen Zeit hatte, habe ich mich seit längerem wieder einmal ein bisschen ausführlicher in der Küche ausgetobt.

Zum ersten Spiel gab es die Vorspeise: frische Suppe mit gefüllten Teigtaschen.


Und weil vor kurzem die Frage kam, ob ich nach Rezept koche: Selten. Zugegebenermaßen. Meist experimentiere ich und ärgere mich beim nächsten Mal, weil ich nicht mehr genau weiß, wie ich es gemacht habe. Daher wird es heute gleich notiert.

Nudelteig
Ein Teil Weizenmehl mit einem Teil Spätzlemehl vermischen und mit Wasser gründlich zu einem Teig verkneten, im Kühlschrank ruhen lassen.


Füllung

einen Champignon klein hacken und anbraten

eine halbe Zwiebel klein hacken und dazugeben

etwas frischen Knoblauch dazu

eine Handvoll Sojagranulat ein bisschen mit anrösten

eine große Tomate fein würfeln und dazugeben

mit Petersilie, Salz und Pfeffer würzen

mit Sojamilch ablöschen und so lange Semmelbrösel dazugeben, bis eine cremige, nicht zu flüssige Masse entstanden ist.

Aus dem Nudelteig Kreise ausstechen, Masse hineingeben und gut zudrücken, in die frisch gekochte Gemüsebrühe geben und ziehen lassen. FERTIG!



Beim zweiten Spiel war dann der Hauptgang dran: Gemüsetaler an Gemüsepfanne mit kleinen Herzoginkartoffeln.


Und mit vollem Magen sieht man jedes noch so spannende Spiel wesentlich gelassener und entspannter...

Freitag, 8. Juni 2012

Kochbuchwoche


Maria von „Ich bin dann mal kurz in der Küche" hat diese Woche zur Kochbuchwoche erklärt. Die Idee ist, dass jeder ein Kochbuch vorstellen kann und diese dann am Ende der Woche von ihr gesammelt und gezeigt werden. Eigentlich geht es mir bei Büchern teilweise ähnlich wie bei Stoffen oder Wolle: Gelegentlich verfalle ich in einen Kaufrausch und bin der Meinung, dass ich genau dieses Buch jetzt und sofort brauche. Aus Vernunftgründen versuche ich mich dann natürlich noch zurückzuhalten. Bei Kochbüchern funktioniert das mittlerweile ganz gut, weil das Internet eine solche Vielzahl von tollen Blogs bietet, die superleckere Rezepte vorstellen, dass ich oft von dort Rezepte ausprobiere.

Ein Backbuch, bei dem ich aber doch nicht widerstehen konnte, ist "Vegan Cupcakes Take Over the World" von Isa Chandra Moskowitz & Terry Hope Romero (Verlag: Perseus Distribution).



1. Design/Bildgestaltung: 1
Das Cover ist ansprechend gestaltet und macht schon Lust auf Cupcakes. Das Buch ist übersichtlich gestaltet und die Fotos lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Es gibt zu vielen Rezepten ein Foto, aber nicht zu allen. Sehr störend ist das aber nicht, da es genügend Dekoideen gibt und die Grundform ja immer gleich ist.

2. Alltagstauglichkeit: 1
Die Zutaten sind überall erhältlich, also gibt es hier schon einmal keine größeren Schwierigkeiten. Ich selbst bin nicht unbedingt an die amerikanischen "Cup"-Angaben gewöhnt und rechne dann erst einmal um. Ist aber ok.

3. Geschmack: 1
Zugegebenermaßen habe ich noch nicht allzu viele Rezepte aus dem Buch ausprobiert. Es muss einem einfach nach süß sein, wenn Cupcakes auf dem Programm stehen sollen. Aber was ich probiert habe, war auch wirklich lecker.

4. Umsetzung: 1
Leicht verständliche Rezepte, auch auf Englisch sind die Anleitungen schnell nachvollziehbar. Es werden unterschiedliche Kategorien von Cupcakes vorgestellt: Basic Cupcakes - Classic Cupcakes - Fancy Cupcakes und es gibt ein extra Kapitel, das sich nur den Füllungen und den Frostings widmet, so dass man selbst auch einfach noch neu kombinieren kann.

5. Preis/Leistungsverhältnis: 2
Das Buch kostet 11,95 Euro – und ist damit eines der günstigeren Kochbücher. Es ist aber natürlich auch nur auf eine Sache spezialisiert. Insgesamt ist der Preis aber wirklich in Ordnung.

Fazit:
Wenn man Lust auf (vegane) Cupcakes hat und viele unterschiedliche Varianten backen will, ist man mit diesem Buch gut bedient. Eigentlich ist für jeden Geschmack etwas dabei, egal ob fruchtig, richtig süß oder auch "low-fat".

Mittwoch, 6. Juni 2012

Me Made Mittwoch

Meistens nähe oder stricke ich ein Teil einfach, weil mir der Schnitt, die Wolle oder der Stoff so gut gefällt - und wenn es dann fertig ist, fällt mir auf, dass es zu nichts anderem dazu passt. Dabei finde ich es klasse, wenn man ein komplett in sich abgestimmtes Outfit hat. (Schuhe stellen mich dabei immer wieder vor ein großes Problem...)

Heute bin ich in dieser Hinsicht aber ganz zufrieden. Als ich das Jäckchen gestrickt habe, wollte ich ein Ringelshirt darunter haben. An sich war ja klar: Das kann ich selbst nähen. Ich hatte aber ein bisschen Respekt vor den Streifen, weil ich fürchtete, dass beim Nähen die Streifen nicht so aufeinandertreffen, wie das eigentlich sein sollte. Aber meine Sorgen waren unbegründet: Die Streifen haben sich gut zusammenfügen lassen.


Einziger Nachteil des Shirts: die Bündchen. Die haben sich beim Tragen gleich als zu labberig herausgestellt. Am Saum ist es noch ok, die Ärmelbündchen verstecke ich aber durch Zurückrollen, bis ich am Wochenende hoffentlich Zeit habe, noch einmal neue anzunähen.



Passende Schuhe gibt es diesmal auch...


... und meine Lieblingstasche - nicht selbst gemacht, sondern ein Geschenk- reiht sich farblich auch noch ein.

Und weil ich sie so gerne mag, auch noch ein Blick unter den Kragen des Jäckchens auf die Knöpfe:


Für mich auf alle Fälle ein Gute-Laune-Outfit, das an diesem grauen Regentag genau richtig ist.

Noch mehr Selbstgemachtes für Regen- und Sonnentage findet sich wie immer hier.





Montag, 4. Juni 2012

Blümchenmonat Mai

Ich habe mich ja so langsam an Blümchen herangetastet - was Kleidung anbelangt. Der Blümchenmonat bei Meike hat mich wirklich motiviert, einmal meine althergebrachten Kleidungsvorlieben zu überdenken und so habe ich mich begeistert daran gemacht, mal etwas Anderes auszuprobieren.

Bei einem Stoff war mir klar, dass ich versuchen musste, daraus ein Kleidungsstück zu nähen und auch endlich einmal einen neuen Schnitt auszuprobieren. Der Schnitt für diese schnelle Tunika von allerlieblichst hat mich gleich begeistert und so habe ich mich am Wochenende daran gewagt, ihn auch zu nähen.

Die Anleitung war leicht zu verstehen, auch für einen relativen Anfänger wie mich und das Nähen ging schneller voran als gedacht, bis ich beim Reissverschluss Murks gemacht habe und nochmal einen neuen einsetzen musste. Irgendwann war ich dann völlig entnervt und habe es einmal anprobiert - noch bevor ich den Saum fertig gestellt habe


Und irgendwie ist es einfach nicht mein Ding. Ich komme mir so groß geblümt einfach unpassend gekleidet vor und mit der Ausschnittlösung bin ich auch noch nicht wirklich glücklich. Dazu kommt, dass ich bei der Passform mal wieder meine Schwierigkeiten habe. An den Armen ist der Ausschnitt einfach zu weit.


Jetzt bin ich wirklich unschlüssig. An sich mag ich den Schnitt schon, vielleicht liegt es am Stoff, dass es so absteht. Aber auch am Bauch bin ich nicht wirklich zufrieden. Ich muss noch die passende Lösung finden. Oder doch komplett auftrennen, den Stoff für etwas anders vewenden und das Schnittmuster noch einmal mit einem neutraleren Stoff ausprobieren. Wer eine gute Idee hat, bitte her damit.

Fazit für diesen Nähversuch: Große Blumenmuster werden bei mir wohl auch in Zukunft eher eine untergeordnete Rolle spielen, auch wenn mir die Stoffe so gut gefallen. Ich werde erst einmal wieder dazu zurückkehren, sie nur in kleinen Dosen in meinen Kleiderschrank einzubringen.

Einen Stoff für ein potenzielles Blümchenkleid habe ich auch noch hier liegen - rosa mit kleinen Rosen-  aber gerade bin ich ein bisschen skeptisch, ob ich damit nicht doch ein bisschen zu viel des Guten wollte. Rosa ist an sich schon gewagt für mich, und dann noch mit Blüten. Mal sehen... Aber ganz abgeschlossen habe ich mit dem Experiment noch nicht.




Sonntag, 3. Juni 2012

SiebenSachenSonntag

Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Eine Idee von Frau Liebe - und immer wieder habe ich gedacht, wie toll dieser Einfall doch ist. Aber wenn ich ehrlich bin, bin ich meist zu faul, um den Fotoapparat den ganzen Tag mit mir herumzutragen. Heute war ein Zuhause-Faulenz-Näh-Tag - und so konnte ich dann doch ein paar Dinge festhalten.


Um den Tag auch richtig zu beginnen, habe ich mir gleich einmal in den Finger geschnitten. Mit einer Kinderschere...So viel zum Thema "Sicherheit im Haushalt".


Zweiter Misserfolg am heutigen Morgen: Das aktuelle Strickprojekt anprobiert und festgestellt, dass die Ärmel viel zu eng und die Passform bei mir völlig anders ist als bei dem Modell auf dem Bild. Fazit: einen ganzen Abend umsonst gestrickt...
 Die Passform ist aber ok, nur die Ärmel müssen weiter werden. Also steht heute abend beim Krimi Auftrennen und Wollewickeln auf dem Programm.


Um auf der sicheren Seite zu sein und weitere Missgeschicke zu vermeiden, dann erst einmal einen Glückstee gekocht.



Nach der Erholungspause stand erst einmal fleißig Stoffe zuschneiden auf dem Programm.


Irgendetwas musste ja noch schief gehen: Bei der Overlock brechen gleich beide Nadeln ab. Also Schraubenzieher geholt und Nadeln ausgetauscht.



Zwischendrin immer wieder mal ein Stückchen vom Kuchen genascht.


Aus den Stoffresten, die heute vom Nähen übrig geblieben sind, noch schnell ein paar Schnüre gedreht. Daraus sollen nach der schönen Idee von Theresa noch ein paar Anstecker entstehen.

Von allem anderen zwischendrin gibt es keine Bilder (was auch vielleicht besser ist, wenn man bedenkt, dass der Kater seinen Nachmittagssnack in Form eines kleinen Spatzen gerne im Wohnzimmer verzehren wollte) und von den genähten Sachen (die dann doch entstanden sind) auch nicht - aber von letzerem sicher bald.