Samstag, 28. Juli 2012

Nussecken

Wenn es warm ist, mögen viele Leute ja nicht zu viel Süßes. Ich gehöre allerdings in die Kategorie "Kuchen geht immer" und daher musste trotz höherer Temperaturen in dieser Woche auch ein bisschen was zum Naschen herbeigezaubert werden.


Der ursprüngliche Plan war, ein paar Nussecken zu machen, aber dann ist mir meine Backform für Minimuffins beim Zusammensammeln der Zutaten ins Auge gestochen. Also habe ich beschlossen, gleich kleine Nusstörtchen zu backen mit dem Hintergedanken, dass ich mir dann ja das Schneiden der Stücke am Schluss spare.



Schneiden musste ich tatsächlich nichts, aber die kleinen Teilchen aus der Form herauszubekommen, war nicht so einfach, weil die Nussfüllung natürlich über den Rand hinausgewachsen ist. Am Ende hat es doch geklappt - und die kleinen Küchlein haben genau die richtige Größe, um direkt in den Mund zu wandern. Weshalb nicht mehr allzu viele davon übrig sind.

Das Rezept geht schnell und einfach und stammt aus dem Buch "Vegan lecker lecker" von Marc Pierscherl.

Freitag, 27. Juli 2012

Herzpullover


Endlich ist er fertig! Mein neuer Pullover, von dem ich hier schon einmal berichtet habe. Es war für mich jetzt wirklich eine Geduldsprobe, aber zum Glück kann ich sagen, dass er mir auch richtig gut gefällt. Eigentlich ist es am Ende weniger ein Pullover als ein kurzes Strickkleid geworden. Farben und Muster gefallen mir supergut. Da jetzt aber der Sommer plötzlich aufgetaucht ist, gibt es Tragefotos erst ein bisschen später.
Jetzt kann ich mich aber schon einmal an ein neues Projekt machen. Mein Vorsatz ist es, erst einmal aus der Wolle, die noch hier in Kisten und Kästen lagert, etwas Sinnvolles zu schaffen.

Punkt 1 auf der Liste ist diese Wolle:


Die Farbe habe ich in einem ungewohnten Anfall von Begeisterung für kräftiges Petrol-Türkis gekauft. Was ich daraus machen wollte, weiß ich nicht mehr ganz genau. Irgendwann habe ich eine Häkeljacke daraus angefangen. Aber da hat sich dann schnell wieder das alte Problem gezeigt: Beim ersten Versuch zu groß angefangen, beim zweiten dann zu klein.


 Jetzt trenne ich alles auf und starte mit einem neuen Strickmodell, das dem ersten zumindest ähnelt. Irgendwie stricke ich zurzeit einfach lieber...

Noch fällt es mir ein bisschen schwer mich zu entscheiden, und zwar zwischen diesem und diesem Modell. Das erste gefällt mir ganz spontan besser, allerdings weiß ich nicht so recht, ob es in der Farbe dann so gut aussieht wie in weiß. Für das zweite Modell spricht definitiv, dass es ein Jäckchen ist und ich Jäckchen ganz einfach immer gerne mag, weil sie so praktisch sind.

Als ersten Schritt werde ich mal die passenden Stricknadeln suchen gehen - und ganz nebenbei muss ich ja auch noch weiter meine neue Nähmaschine testen. Einen ersten Erfahrungsbericht gibt es in den nächsten Tagen.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Grüße vom Balkon


So richtiges Balkonwetter ist ja immer noch nicht in Sicht, auch wenn sich heute das ein oder andere Mal ein paar Sonnenstrahlen zwischen den Wolken hervorgewagt haben.
Den Balkonpflanzen tut der viele Regen aber gut. Zugegebenermaßen verfüge ich nämlich leider nicht über den grünen Daumen, der bei uns in der Familie ansonsten weit verbreitet ist. Meist vergesse ich zu gießen und so schaffen es nur die wirklich widerstandsfähigsten und ausdauerndsten Pflanzen längerfristig bei mir schön auszusehen. Dank der vielen Regenfälle schaue ich im Moment aber voller Stolz auf meinen Balkon  - und freue mich über die ersten Tomaten, die ich dort hoffentlich bald ernten kann.

Montag, 16. Juli 2012

Schönes Auto statt schönem Wetter

Wenn das Wetter schon nicht schön ist, muss man sich mit anderen schönen Dinge trösten. Wie zum Beispiel einem alten Auto... 


Dieses Foto ist schon vorletztes Wochenende entstanden - auf einem Festival mit reichlich guter Musik, Modenschauen im Stil vergangener Jahrzehnte, vielen Oldtimern und reichlich Regenschauern. Für den Alltag ist so ein Gefährt sicherlich unpraktisch und umwelttechnisch eine Katastrophe, zum Sonntagsoutfit aber durchaus passend...Leider aber nicht meins...

Sonntag, 8. Juli 2012

Kunterbuntes Allerlei der letzten Woche

Nähtechnisch ging diese Wochen nicht allzu viel. Der Grund dafür: Meine Nähmaschine. Von den Problemen, die ich mit diesem Gerät habe, habe ich schon häufiger berichtet. Nachdem die alte Maschine den gleichen Fehler immer wieder gezeigt hat und mehrmals bei der Reparatur war, habe ich nach heftigen Protesten das Gerät durch ein anderes Neugerät ersetzt bekommen. Die Firma wies darauf hin, dass es ein Ausnahmefall sei und so etwas eigentlich nie vorkomme. Nach kürzester Zeit hat diese Maschine genau das gleiche Problem gezeigt wie ihre Vorgängerin. Ein weiterer Anruf ergab, dass ich die Maschine zurückschicken dann eine Gutschrift für den Kauf einer teueren Nähmaschine bekommen würde. Nach kurzer Recherche im Internet habe ich dann festsstellen müssen, dass das Problem (die Maschine zieht auf der Unterseite immer wieder plötzlich Schlaufen) ein Standardproblem bei allen Geräten dieser Firma zu sein scheint und dass die Firma selbst die Maschine teurer verkauft als manch ein Händler im Internet. Daher habe ich dankend abgelehnt, beschlossen, das Ende dieser Nähmaschine einzuleiten (Es war ohnehin wirklich ein ganz ganz ganz billiges Modell, das ich mir vor drei Jahren gekauft habe, als ich noch nicht wirklich wusste, ob ich dauerhaft Lust zum Nähen habe) und mich dafür im örtlichen Fachhandel beraten lassen. Die Entscheidung ist dort schnell gefallen und nächste Woche kommt die neue Maschine - mit Einweisung im Geschäft und Rundumservice nur ein paar Minuten von mir zuhause. Ich bin schon sehr gespannt.



Nur ein kleine Ansteckblume nach dem Vorbild von hier ist entstanden - und ein Rock für meine Mutter in einem Nachmittagsnähkurs, bei dem wir beide viel Spaß hatten - aber keinen Fotoapparat.



Gefreut habe ich mich über die Ankunft meines Päckchens aus der Stoffrotation. Ich liebe Überraschungen! Lustigerweise war der Willi Waschke Stoff dabei, den ich einfach gerne mag und den ich selbst bis jetzt im Schrank gehegt und gepflegt habe, weil ich ihn einfach nicht anschneiden wollte. Ich denke, aus den Stöffchen werden ein paar kleine Täschchen entstehen.


Verzweifelt bin ich in dieser Woche fast an dem Pullover, von dem ich schon einmal berichtet habe. Ich habe vor zwei Wochen alles noch einmal aufgetrennt, weil ich der Meinung war, er wird einfach zu eng. Dann habe ich mich wieder bis zu den Ärmeln vorgekämpft und gestern abend schließlich die Herzchenborte gestrickt. Bei dem ersten Versuch einer Anprobe musste ich feststellen, dass durch den Farbwechsel der Pulli natürlich viel enger wird. Also habe ich schweren Herzens noch einmal die ganze Herzenborte aufgetrennt und hoffe, dass mein vierter Anlauf dann schließlich zu einem guten Ende führt.

Montag, 2. Juli 2012

Streifenhörnchen

...das ist das erste, woran ich denken muss, wenn es um das Thema "Streifen" geht. Ich finde diese kleinen Tierchen überaus niedlich und possierlich, aber wenn es um mein eigenes Outfit geht, bin ich bei der Dosierung von Streifenelementen eher zaghaft.

Der Blümchenmonat war für mich die passende Gelegenheit, Stoffe zu sortieren, neue Pläne zu schmieden und alte Gewohnheiten zu überdenken. Meikes neues Monatsmotto greife ich daher nur zu gerne auf - und werde die Streifen erst einmal ins Zentrum stellen.
Natürlich habe ich - wie so viele andere - gleich einmal den Spruch im Ohr, dass Längsstreifen eher strecken und Querstreifen wohl eher unvorteilhaft seien. Fatalerweise muss ich aber sagen: Längsstreifen gehen für mich einfach nur bei ganz feinen Nadelstreifen - alles andere scheidet definitiv aus. Querstreifen haben sich in letzter Zeit immer häufiger in den Einkaufskorb bei der Stoffsuche geschlichen. Das mag aber auch an dem in diesem Jahr so populären maritimen Look für den Sommer liegen.

Zwei Streifenteilchen sind in letzter Zeit tatsächlich daraus entstanden, wie hier und hier bereits zu sehen war. In beiden Fällen ist der Streifenanteil eher im Hintergrund - ohne etwas in Uni ist es mir einfach zu viel.

Beim Stöbern im Stoffschrank war ich dann wieder einmal selbst überrascht, wie viele Streifenstoffe sich da doch gefunden habe.



Nur die Stoffe zu streicheln ist natürlich nicht der Plan, sondern es soll ja auch etwas daraus entstehen. Hauptsächlich denke ich an gemütliche Shirts, Tops oder auch eine Kuscheljacke für zuhause. Ein ganzes Kleid kann ich mir nicht wirklich vorstellen - das ist dann zu viel an Streifen, betont dann durch die Querstreifen die Körperteile, die man vielleicht doch nicht unbedingt herausstellen muss und ist mir einfach zu unruhig.

Meine Überlegungen zu den einzelnen Stöffchen:


Gelagert für Sommertops und Shirts. Welches Stöffchen zuerst der Schere zum Opfer fällt, weiß ich noch nicht. Wann ist auch unklar.



In einem eher kuschel- und wärmebedürftigen Moment gekauft - als Material für bequeme Kapuzenjacken. Im Moment ist es mir dafür trotz Regen zu warm. Also bleiben sie noch ein bisschen im Schrank.


Auch Nummer 3 hat seine Bestimmung noch nicht gefunden. Sehr lange liebäugle ich schon mit einem Wickeljäckchen, das in gestreiften Muster einmal in einer älteren Ottobre-Ausgabe war. Vielleicht eignet es sich ja dafür.



Der Problemstoff schlechthin. Einfach einmal mitbestellt, als ich gerade im Streifenfieber war. Es handelt sich dabei aber um einen superdünnen, flutschigen Jersey, bei dem ich keine Ahnung habe, was ich daraus machen kann. Hat jemand Erfahrung mit solchen Stöffchen und eine Empfehlung für mich?



Der letzte Streifenstoff ist eigentlich ein Schummelstoff - weil er jetzt keine wirklich extremen Farbkontraste hat. Es ist ein Unterschied zwischen Schwarz und sehr dunklem Grau. Durch die aufgesetzten Rüschchen wirkt es aber schon wieder streifig. Das soll definitiv ein Top werden.

Insgesamt haben mich meine Überlegungen zu der Erkenntnis geführt, dass meine Streifenideen noch nicht so wirklich ausgereift sind und in Bezug auf die tatsächliche Schnittmusterauswahl noch ein bisschen Zeit brauche. Zu viel Streifen darf es bei mir nicht werden, so viel ist mir klar, aber auch die Kombination, die ich unbedingt möchte, ist mir noch nicht wirklich eingefallen. Vielleicht werde ich erst einmal ein ganz schlichtes Streifentop nähen und dann einmal sehen, ob sich die Inspiration einstellt.
Noch mehr Ideen und Anregungen werde ich sicherlich hier sammeln können.