Donnerstag, 28. März 2013

Küchenkram

Abends beim Kochen - und vor allem dann beim Essen - zu entspannen, ist für mich ein ganz wichtiger Teil des Tages. Nach dem Umzug mussten wir allerdings einige Zeit mit einer Aushilfsküche auskommen, weil der Einbau der neuen Küche erst zwei Wochen nach dem Umzug stattfand. In den ersten Tagen sah es hier also noch etwas karg und wenig einladend zum Kochen aus. 



Dieser Zustand ist glücklicherweise mittlerweile behoben und es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten. Das perfekte Einzugsgeschenk kam dann auch passend zu Küche und Kochmotto.


 
Kochen ohne Knochen - nicht nur der Titel einer Zeitschrift, für alle, die auf fleischfreie Kost setzen, sondern auch generelles Motto bei uns in der Küche. 

Mit den neuen Sachen macht das Kochen gleich doppelt Spaß...

Den Backofen musste ich auch gleich noch testen. So sind dann aus einem Teig drei unterschiedliche kleine Kuchen enstanden. Sehr praktisch ist die Form der kleinen Kuchen ganz hinten im Bild: Die schon durch die Backform vorgegeben Mulden kann man perfekt mit verschiedensten Leckereien füllen. 




Für ein Foto nach dem Glasieren, Verzieren und Füllen hat es leider nicht mehr gereicht - die Kuchen waren zu schnell weg. Vielleicht bin ich beim nächsten Mal ein bisschen schneller...oder weniger hungrig...

Mittwoch, 27. März 2013

MeMadeMittwoch - endlich mal wieder

Der wachsende Babybauch stellt mich im Moment vor einige Herausforderungen, wenn es ums Nähen für mich selbst geht. Einerseits sehe ich überall tolle Sachen, Stoffe und Schnittmuster, dass ich mich am liebsten sofort an die Nähmaschine setzen würde, andererseits finde ich es schwierig, zu kalkulieren, wie alles dann passen könnte und vor allem auch: wie lange. 

Ich brauche doch immer länger, bis so ein Kleidungsstück, selbst bei einem einfachen Schnitt, bei mir fertig gestellt ist. Im Moment versuche ich mich also an Schnitten, die sowohl jetzt als auch nach der Schwangerschaft noch tragbar sind. Zwei davon sind definitiv Römö und Malina. Selbst mit normalem Bündchen ist der Rock auch gut mit Bauch tragbar und das Shirt bietet im Bauchbereich genügend Raum.



Vorsichtshalber habe ich Malina beim ersten Versuch gleich mal eine Nummer größer genäht (jetzt als gemütliches Shirt für Zuhause genutzt), bei der Version hier habe ich mich dann aber für meine "normale" Größe entschieden. Einzig die Länge ist ein bisschen kritisch, da könnten gut noch ein paar Zentimeter mit dran, damit auch noch ein größerer Bauchumfang unterzubringen ist. 



Und natürlich ist es bei uns auch nicht so warm, dass das alles ohne Jacke gehen würde - die ist allerdings nicht mehr im Bild zu sehen. Die dazu geplante Jacke ist erst nach dem Foto fertig geworden, nicht ganz perfekt, da ein Probeteil - für Zuhause aber ok - und vielleicht demnächst zu sehen.  




Rock: Schnitt - Romö, Stoff -graublauer Feincord mit kleinen Punkten, graublauer Bündchenstoff

Shirt: Schnitt - Malina, Stoff - grauer / hellblauer / blauer / geringelter Jersey

Noch mehr Outfits finden sich beim Memademittwoch.










Dienstag, 26. März 2013

Creadienstag: Neue Katze

In den letzten Wochen war hier ja ziemliche Ruhe eingekehrt - das Umzugschaos hatte uns voll im Griff. Zwar stehen noch immer reichlich Kisten in den verschiedensten Ecken und es wird noch länger dauern, bis einmal alles seinen endgültigen Platz gefunden hat, aber zumindest ist jetzt schon genug Platz für mich, um zwischendrin einmal an die Nähmaschine zu verschwinden. Es ist wirklich erstaunlich, wie kribbelig man irgendwann wird, wenn einem eine Reihe von Ideen durch den Kopf schwirren, man sie aber überhaupt nicht umsetzen kann. Die aktuelle To-Do-Liste ist also ziemlich lang, wird aber Stück für Stück abgearbeitet. 

Schon lange auf dem Plan standen das ein oder andere Kuscheltier aus dem Buch "Meine Kuschelfreunde" von Bettina Schons.  Nachdem ja auch das Kinderzimmer ein paar selbstgemachte Stücke zieren sollen, war jetzt die perfekte Gelegenheit, sich an den Schnittmustern zu versuchen. 

Nummer 1 ist die Spieluhrkatze, die im Buch unter dem Titel "Charmanter Schlingel" zu finden ist. 



Beim Annähen des Kopfes hatte ich ein bisschen einen schiefen Blick und als schwierig hat sich die Suche nach einem farblich passenden Plüschstoff erwiesen, weshalb mein Kätzchen jetzt in einem dunkleren Braun erscheint. Nicht bedacht habe ich dabei, dass man dann die Gesichtszüge nicht mehr so gut erkennen kann. Also halte ich mal die Augen offen nach einem helleren Plüsch. 

Im Kopf versteckt sich eine Spieluhr, die die Titelmelodie aus "Die fabelhafte Welt der Amelie" spielt. In der Vorlage wird noch ein Mäuschen an das Ende der Spieluhrschnur genäht, das sich dann langsam dem Maul der Katze annähert. Darauf habe ich dann aber doch verzichtet - schließlich soll der eigentliche Kater hier im Haus nicht angespornt werden, noch mehr echte kleine Mäuschen mit nach Hause zu tragen. 

Interessant findet er den neuen Mitbewohner allemal....


...aber wirkliche Konkurrenz für ihn ist er natürlich nicht.

Was sonst noch Kreatives am Dienstag zu sehen ist, findet man wie immer hier und hier.

Sonntag, 17. März 2013

Spanisch lernen

Bei den Temperaturen draußen wünscht man sich doch oft einmal in sonnigere Gefilde. Seit gestern nachmittag scheint immerhin der Schnee ein bisschen zu schmelzen, doch so richtige Frühlingsgefühle wollen sich noch nicht einstellen. Daher wandern meine Gedanken oft eher in Richtung Süden und Sommerurlaubstage. Gerade recht kam mir daher die CD "Spanisch lernen mit den Grooves - Travelling" von Digital Publishing, die mir über BloggdeinBuch vor kurzem ins Haus geflattert kam. Meine Spanischkenntnisse sind zugegebenermaßen in den letzten Jahren ziemlich eingerostet, auch wenn ich in den letzten beiden Jahren beruflich immer wieder mal Spanisch gehört habe. Zum Sprechen konnte ich mich allerdings nicht wirklich aufraffen. 

Wie funktioniert die Idee?

Das Grundkonzept klingt gut: Die Lerninhalte werden mit angenehmer Pop- und Jazzmusik verknüpft und man lernt "nebenbei", beim Autofahren oder Putzen. Das CD-Cover ist ansprechend gestaltet und macht Lust aufs Hören.
Also rein mit der CD in die Anlage und los geht's. Die Musik ist durchaus entspannend. Jeder Satz wird mehrmals auf Spanisch und in der deutschen Übersetzung wiederholt. Die Stimmen der Sprecher sind sehr angenehm und wechseln bei jeden Thema. Schön ist, dass sich die Sprecher wirklich viel Mühe geben, den Satz in Tonfall und Stimmlage zu variieren, sodass man nicht das Gefühl hat, es wird einfach nur heruntergelesen. Manchmal klingt es etwas übertrieben, aber zumindest gerät man so nicht in Gefahr, einfach wegzuhören oder sich nur auf die Musik zu konzentrieren. Alle Sätze finden sich auch im Booklet der CD, sodass man sie nachlesen kann, wenn man möchte. Viel Zeit zum Nachsprechen der Sätze ist nicht eingeplant. Wenn man das versucht, kommt man sich mit dem Sprecher etwas in die Quere. Schade ist auch, dass die einzelnen Kapitel nie zusammenhängend am Stück vorgelesen werden, sondern immer nur die einzelnen Sätze in den jeweiligen Wiederholungen. Es wäre durchaus hilfreich, die gesamte Unterhaltung im Zusammenhang auf Spanisch zu hören - evtl am Ende des Kapitels - um nicht ständig zwischen den Sprachen springen zu müssen.

So weit, so gut, aber wie sieht es aus mit dem Lernerfolg?

Eine Sprache "nebenbei" lernen zu wollen, ist wohl eine Illusion. Das kann so einfach wohl nicht funktionieren. Die Sätze, die vorgesprochen werden, sind zum Teil sehr speziell auf die jeweilige Situation zugeschnitten und können so sicherlich nicht eins zu eins angewendet werden, da ja auch der Gesprächspartner dann den jeweils auf der CD angegebenen Satz als Antwort wählen müsste, was doch sehr unwahrscheinlich scheint. Grundsätzliche Strukturen kann man also nicht lernen, Grammatik ist hier Fehlanzeige.

Fazit

Welchen Erfolg man aus der CD zieht, ist wohl von vielen verschiedenen Faktoren abhängig.  Wichtig ist in jedem Fall, dass man sich überlegt, was man denn wirklich möchte: Wer die Sprache wirklich so lernen will, dass er sie langfristig gesehen, fließend sprechen kann, ist fehl am Platz. Es geht nicht darum, Verbformen oder grammatikalische Strukturen zu lernen, die man dann selbst anwenden und kombinieren kann, sondern es finden sich - zum Teil etwas flapsige - Unterhaltungen, die unterhaltsam sind und deren Sätze sich durch die mehrmalige Wiederholung und die Musik, die im Vergleich zu manch anderem Sprachtrainer durchaus ansprechend ist, auch ins Gedächtnis einprägen können.
Wenn man allerdings schon über Grundkenntnisse verfügt und die Möglichkeit sucht, auf angenehme Weise nebenbei ein bisschen Spanisch zu hören, Ideen für Small Talk zu finden und noch mehr Gefühl für die Sprache zu entwickeln, hat hier eine angenehme Option.


Samstag, 2. März 2013

Das Leben eben: SWAP und andere Neuigkeiten

In letzter Zeit ist es hier ein bisschen still geworden. Der Grund ist ganz einfach: Das reale Leben hat mich gerade voll im Griff - aber es sind schöne Dinge, die gerade meine gesamte Zeit in Anspruch nehmen. 
Nummer 1 haben manche beim letzten Post ganz genau richtig erkannt: Bei uns wird es im Sommer neuen Familienzuwachs geben. Der Bauch ist mittlweile schon lange nicht mehr so klein, sondern eine richtige Kugel geworden. 
Nummer 2 besteht aus vielen Kisten, Werkzeug und Baumaterial: Wir haben nach langer Suche ein neues Zuhause gefunden und in den letzten vier Monaten renoviert, gepackt und sind letztes Wochenende auch umgezogen. Jetzt stehen hier noch reichlich Umzugskartons, es muss noch einiges fertiggestellt werden und noch kein Zimmer ist so, wie es schließlich einmal werden soll. Das wird sich aber hoffentlich in den nächsten Wochen deutlich ändern.
Das Freizeitprogramm sah dadurch natürlich ein bisschen anders aus als normalerweise - und da die Nähmaschine jetzt schon länger ruht, ist mein SWAP auf Ruhepause gesetzt worden. Neue Bilder oder neue fertige Projekte gibt es daher bei mir nicht zu sehen. Zum einen macht der wachsende Bauch manche Pläne im Moment zunichte. Zum anderern war das einzige, was in letzter Zeit gelegentlich einmal handarbeitstechnisch möglich war, ein paar kleinere Strick- und Häkelprojekte, die es demnächst mal zu sehen geben wird. 
Trotzdem möchte ich ein Fazit zu dem ausgesprochen motivierenden SWAP, den Rong, Mema und Immi organisiert haben, ziehen: 

Zuerst meine Ausgangssituation: Ich bin bei Stoffen und Wolle der absolute Spontankäufer. Vor meinem inneren Auge tun sich beim Anblick von schönen Materialien sofort viele Bilder auf, was ich (so denn mal Zeit bleibt) alles daraus nähen könnte. Ob das dann zu etwas dazupasst oder nicht, verdrängt mein Kopf dann ganz fleißig. Die Folge ist, dass ich viele Stoffe und viel Wolle zuhause habe und sich auch immer mehr Druck aufbaut, endlich mal in die Gänge zu kommen und was daraus zu machen. 

Der SWAP hat mich endlich mal dazu gebracht, auch ein bisschen darüber nachzudenken, was ich denn langfristig im Kleiderschrank haben will - auch beim Einkaufen. Ich schaffe es eher, bei einem Stoffkauf zu widerstehen und erst einmal den Kopf einzuschalten und realistisch abzuwägen, ob etwas überhaupt zu meinem Stil und Kleiderschrank dazupassen könnte. Ich habe mir ein Notizbuch zugelegt, in dem ich Ideen und Bilder sammle und versuche, mehr System zu entwickeln und vor allem Prioritäten zu setzen.

Ich habe mir Gedanken über Farben und Muster gemacht und festgestellt, dass ich Muster nur in Maßen an meinem Körper vertrage, auch wenn mir gemusterte Stoffe so gut gefallen. 

Neben dem Zeitproblem hatte ich wie viele andere mit der Tatsache zu kämpfen, dass gerade die Dinge, die man sich vorgenommen hat, nicht die sind, auf die man nähtechnisch gerade Lust hat und damit dann trotz allem die Motivation wieder sinkt. 

Insgesamt muss ich sagen: Es war sehr spannend, mitzuverfolgen, wie alle geplant haben, welche Entwicklungen und Überarbeitungen es gegeben hat. Grundsätzlich will ich planvoller an Einkäufe und Nähpläne herangehen, aber trotzdem noch ein bisschen mehr Raum für spontane Ideen lassen. Vielen Dank an euch drei!

PS: Im Gesamtkonzept für meine Überlegungen in den letzten Wochen und Monaten hat daneben auch ganz wesentlich die UFO-Attacke von MissMargerite beigetragen, die mich meine vorhandenen Stoffe noch einmal neu hat betrachten lassen.