Freitag, 31. Mai 2013

1 Jahr - 1 Decke

Heute bin ich bei Herzekleid über die tolle Aktion "1 Jahr - 1 Decke" gestolpert. Ziel der Sache ist es, aus den kleinen Stoffresten, die man ja immer mal übrig hat, mit denen es aber schwer ist, etwas anzufangen, eine Decke zu nähen. Die Grundidee kommt mir sehr entgegen, habe ich mir doch vor einiger Zeit fest vorgenommen, alle Stoffreste gleich in passende Stücke zu zerschneiden, zu sammeln und die restlichen Fetzchen zwecks Ordnung im Arbeitszimmer dann auch wirklich zu entsorgen. Idealerweise schwebte mir dabei auch schon eine neue Decke für kuschelige Winterabende vor. Tja, so richtig in die Gänge gekommen bin ich bisher doch noch nicht, aber ein bisschen geschnippelt habe ich schon immer gleich, wenn Stoffreste angefallen sind. 





Wie bei so manch einem anderen Knit-/Sew-Along habe ich festgestellt, dass so ein bisschen extrinsische Motivation bei mir ungeahnte Kräfte und vor allem Durchhaltevermögen trotz meiner immer wieder akut auftretenden Aufschieberitis kurz vor Fertigstellung eines Projektes helfen kann. Also bin ich natürlich dabei. Bevor ich mich aber wirklich in die heiße Nähphase werfen werde, muss ich noch ein bisschen Stoffreste zusammensuchen und zuschneiden. Sonst wird das höchstens ein Kissen und keine Decke...

Montag, 27. Mai 2013

Blümchenmonat: Lieblingsstoff

Zu Blümchenstoffen habe ich zugegebenermaßen ein gespaltenes Verhältnis. Einerseits liebe ich Blümchenstoffe (solange sie einfach nur so vor mir liegen), andererseits sehe ich mich selbst immer eher in unifarbenen Kleidungsstücken. Meikes Blümchenm

onat ist für mich wie auch im letzten Jahr daher ein willkommener Anstoß, mich mit der Frage "Blümchen und ich" auseinanderzusetzen. Am ersten Treffen bin ich zeitlich irgendwie vorbeigeschlittert, aber das Thema Blumen hat mich seitdem immer wieder beschäftigt.



Trotzdem ist das erste Blümchenteil dieses Jahres nicht für mich entstanden. Als ich letztes Jahr auf dem Stoffmarkt diesen Stenzostoff entdeckt habe, habe ich mich sofort verliebt und zugeschlagen. Mein Plan war, einen Rock daraus zu nähen. Lange Zeit lag er dann im Regal und ich habe ihn immer nur zum Streicheln hervorgeholt aus Angst, ihn dann wirklich anzuschneiden. Doch dann kam es anders als gedacht. Nicht nur ich durchforste gelegentlich meine Stoffregale, sondern auch der ein oder andere Besucher in meinem Arbeitszimmer - und der Stoff blieb nicht unentdeckt. 



Tja, und so ist statt eines Rockes für mich eine Mamina als Geburtstagsgeschenk entstanden. Schon verschenkt, anprobiert und für gut befunden. Also genau die richtige Entscheidung. 



Ganz selbstlos bin ich allerdings nicht. Ich hoffe, dass ich aus dem Stoffrest trotzdem noch einen Rock für mich schneidern kann. Darüber hinaus habe ich den Stoff (weil ich ja bei Blümchen trotz allem schwer widerstehen kann) auch noch in weiß gekauft. Daraus habe ich jetzt die nächste Mamina für mich zugeschnitten. Insgesamt muss ich aber auf den Sommer warten- Blümchen bei dem augenblicklichen Regenwetter geht für mich einfach nicht. Der ein oder andere Blümchenstoff liegt daneben auch noch hier und wartet auf Verarbeitung. Was andere so aus Blümchenstoffen zaubern und wie ihr Verhältnis dazu sich gestaltet, sammelt Meike heute hier.

Samstag, 25. Mai 2013

Süße Kugeln am Samstag

Passend zum Kugelbauch gibt es heute bei uns süße Schokokugeln. Die Kugeln sind schnell gemacht und gibt es auch als Cake Pop Variante (bei uns allerdings nicht, da nirgends passende Cake Pop Stiele aufzutreiben sind). Ich finde, sie sind die perfekte Verwertung für übrig gebliebenen oder nicht ganz gelungenen Rührteig (wie bei mir). 



Man nehme einen Kuchen aus Rührteig, zerkrümle ihn im Mixer in feine Krümel, mische das Ganze mit geschmacklich passender Konfitüre. Auf 500g Krümel kommen dabei ca. 100 bis 200g Marmelade. Es sollte sich einfach eine angenehme Pralinen/Teigkonsistenz ergeben. Danach werden flugs ein paar kleine Kugeln draus geformt, die dann für eine halbe Stunde in den Kühlschrank kommen. Im Anschluss kann man sie mit Schokolade überziehen und nach Lust und Laune dekorieren. Und schon kann man fröhlich kugeln. 

Die Kugeln hier sind aus einem ganz normalen Rührteig mit Schokotropfen, gemischt mit Aprikosenmarmelade - so schmecken sie ein bisschen nach Sachertorte. Beim gemütlichen Kaffeetreffen bekommt jeder gleich als Begrüßung ein Kügelchen auf den Teller. In kleinen Mufffinförmchen sieht das recht niedlich aus und ist ein guter Start für den Kaffeeklatsch. 

Und so kugle ich mal fröhlich weiter....

Freitag, 24. Mai 2013

Büroutensilien zweckentfremdet


Naja, natürlich nicht als Stricknadelersatz, aber als kleine Helferlein lassen sie sich gut einsetzen. Gestern abend, als ich gerade gemütlich mit Wolle, Nadeln und Anleitung bewaffnet auf dem Sofa saß und auf den Beginn des Bundesligarelegationsspiels wartete, stutze ich kurz beim Lesen der Anleitung. Denn was wurde das gefordert? Maschenmarkierer...So ein Mist, bin ich doch der Spezialist, solche kleinen Dinge irgendwo ganz sicher so zu verstauen, dass ich sie sicherlich nie wieder finde. Bei den letzten Strickprojekten habe ich daher einfach immer einen Wollrest verknotet, war aber nicht hundertprozentig überzeugt. Zu faul, um wieder aufzustehen, fiel mein Blick auf eine Packung Büroklammern, die noch auf dem Couchtisch lag. Beim darauffolgenden Test stellte ich fest, dass sie gerade noch genau die richtige Größe für Stricknadeln Stärke 4,5 haben. Perfekt!


Großes Plus der eher pragmatischen Variante: Beim Verschwinden meiner Originalmaschenmarkierer plagt mich mein schlechtes Gewissen schon sehr, eine abhanden gekommene Büroklammer kann ich besser verschmerzen. 

Wer sich jetzt fragt, warum das Strickstück jetzt gelb erscheint und nicht rot, wie noch am Donnerstag angekündigt, der kann ganz beruhigt sein: Es ist keine aufkommende Farbenblindheit, sondern schon das nächste Jäckchen. Das rote Jäckchen ist in seinen Grundzügen fertig, muss aber noch vernäht werden und einen Rand aus naturfarbener Wolle bekommen. 



Aber auch hier geht es mir einmal wieder mehr wie so oft mit den letzten Fertigstellarbeiten: Ich hasse sie und schiebe sie vor mir her. Aber jetzt werde ich zumindest mal damit anfangen...

Donnerstag, 23. Mai 2013

RUMS: Und immer wieder Shirts...

 

Oh nein, schon wieder ein Shirt... Und schon wieder in Blautönen... Ich bin aber völlig machtlos... Vor größeren Nähvorhaben schrecke ich gerade ein bisschen zurück, weil ich ja nicht so wirklich weiß, wie sich meine Größenverhältnisse ohne Babybauch gestalten werden. Noch dazu sind Shirts einfach schnell genäht und dann auch noch so praktisch. Dass Blau zu meiner Favoritenfarbe geworden ist, ist schnell erklärt. Zum einen passt die Farbe gut zu den Strickjacken, die gerade noch so passen, was bei diesem Wetter ein nicht zu verachtender Grund ist. Zum anderen scheine ich Berge an Jersey in Blautönen hier liegen zu haben, die alle auf Verarbeitung warten. In diesem Fall wieder das bewährte Wasserfallshirt in einem sehr sehr stretchigen flutschigen Jersey. 

Als Ausgleich habe ich gerade ein dunkelrotes Strickjäckchen auf den Nadeln, das hoffentlich bald fertig wird. Es besteht also Hoffnung. 

Mal sehen, was heute sonst noch so geRUMSt wird. 


Mittwoch, 22. Mai 2013

MeMadeMittwoch: noch ein Shirt

Heute gibt es bei mir mal wieder - wen wird es überraschen - ein neues Shirt. Nachdem ich im Moment sehr oberteillastig orientiert bin, probiere ich verschiedene Schnitt aus, die ich so entdeckt habe. Meine liebste Kragenvariante ist dabei definitiv der Wasserfallausschnitt. Schlimm ist, dass ich, wenn ich einmal einen schönen Schnitt habe, gar nicht mehr aufhören mag, ihn zu nähen. Heute habe ich einmal eine neue Variante ausprobiert und zwar das Draped Colourblocked Shirt, für das es das Schnittmuster kostenlos gibt. 




Der Schnitt an sich ist klasse und die Anleitung gut nachzuvollziehen, nur die Ärmel sind bei mir ein bissschen zu eng, das werde ich beim nächsten Mal ändern. Die Originalversion sieht auch das Bündchen nicht vor. Das habe ich noch ergänzt, damit der Bauch ein bisschen besser hineinpasst. Insgesamt bin ich mit dem Schnitt sehr zufrieden, im Moment schwebt mir allerdings noch eher eine Sweatshirtjacke oder ein Kapzuenpullover in ähnlichem Streifenmuster vor. Den idealen Schnitt dafür habe ich aber noch nicht entdeckt- zumindest nicht so, wie ich mir den vorstelle. 



Viele weitere Shirts, Röcke, Kleider ... gibt es wie immer beim MMM zu sehen. 

Montag, 20. Mai 2013

Himmelfahrtskommando: Nachzügler

Besser spät als nie... Mein Mantel ist tatsächlich fertig geworden!!! Ohne den Nachtermin hätte ich ihn vermutlich noch ein bisschen länger in der Ecke liegen lassen. Der Grund: Die Knopflöcher. Ich war absolut traumatisiert von einem kürzlich völlig in die Hose gegangenen Knopflochnähversuch, der ein Kleidungsstück fast vollständig ruiniert hat. Der Mantel hat mir aber vom Schnitt an sich gut gefallen und ich wollte ihn nicht durch stümperhafte Knopflöcher verderben. Aber mit dem Nachtermin im Nacken habe ich mich am Freitag doch noch mal an die Bewältigung des Traumas gemacht - und auf einmal habe ich meinen Fehler entdeckt und die Knopflöcher flutschen nur noch so. Knöpfe annähen finde ich nach wie vor fürchterlich, aber zumindest machbar. Und so ist das gute Stück jetzt bereit zum Ausführen. Theoretisch...Denn der Babybauch ist mittlerweile einfach zu groß, um den Mantel noch herumschlingen zu können. Daher übe ich mich jetzt in Vorfreude und hoffe, dass er ganz bald passen und bei vielen Spaziergängen ausgeführt werden wird. Trotzdem gibt es natürlich ein paar Bilder - als Trockenübung quasi...




Ein paar Stolpersteine gab es bei mir trotzdem noch: Nummer 1 war die Wahl der Knöpfe. Auch wenn sie jetzt eher groß und weiß sind, sind sie in Natura in einem pastelligen Gelb. Nicht mein absoluter Wunschtraum, aber ich habe keine Alternative gefunden, die mir besser gefallen hätte. 




Nummer 2: Die Stoffwahl. Der blaue Stoff zieht sämtliche Fusseln, Tierhaare und sonstige Dinge, die auf dunklem Material zu sehen sind, nahezu magisch an. Den Schnitt werde ich definitiv noch einmal nähen, dann aber einen anderen Stoff wählen. 

Nummer 3: Die Ärmel habe ich kurzerhand mit einem blauen Satin-Schrägband eingefasst, weil sie mir sonst einfach zu kurz geworden wären. Beim nächsten Mal verlängere ich also entweder die Ärmel um ein paar Zentimeter oder überlege mir, wie ich das Problem alternativ umgehen kann. 



Insgesamt war das Himmelfahrtskommando für mich ein absolutes Highlight. Ich hätte nie einen Mantel genäht, und schon gar nicht in der kurzen Zeit, ich hätte den tollen Schnitt nie entdeckt und nie so viele weitere Nähpläne geschmiedet. Daher ein ganz dickes Dankeschön an Alex und Steffi für die Organisation!

Wer noch alles zu den Nachzüglern zählt, gibt es heute hier zu sehen. 

Samstag, 11. Mai 2013

Himmelfahrtskommando: Mission accomplished?

Mission accomplished? Naja, im Rahmen meiner Möglichkeiten...Der Mantel ist genäht, passt auch gut (wenn man den Babybauch wegdenkt) und der Schnitt war genau die richtige Wahl. 



Das Futter hat mich bei einem Ärmel nahe an den Rand der Verzweiflung getrieben: Ich habe die vorgesehenen Fältchen bei einem Arm statt an der Schulter in der Achsel eingesetzt, also habe ich alles noch einmal aufgetrennt, neu genäht - und festgestellt, dass ich es gleich noch einmal falsch gemacht habe. Beim Auftrenn- und Neunähversuch Nummer 2 hat es dann aber geklappt. 

Was allerdings noch fehlt zum fertigen Mantel, sind die Knöpfe. Im hiesigen Stoffladen gab es einfach nicht die Knöpfe, die ich mir vorgestellt habe bzw. es gab ein Knopfmodell, das ich klasse fand, aber das war nicht in der passenden Größe da. Vorgestern habe ich dann einfach noch ein paar Knöpfe bestellt und hoffe, dass das dann die richtigen für den Mantel sind. Nachdem mein Mäntelchen ja erst in ein paar Wochen wirklich fertig sein soll, ist das aber auch ok. (Auch wenn es mich noch ein bisschen gruselt beim Gedanken an die Knopflöcher - ich hoffe, ich verderbe dann den Näherfolg nicht). 

Was auch noch fehlt, sind ein paar Fotos - aber meine Kamera spielt gerade nicht mit. Ich hoffe, dass ich sie am Montag oder Dienstag nachreichen kann. Ein bisschen 

Alle anderen abgeschlossenen und vielleicht noch nicht ganz abgeschlossenen Himmelfahrtsprojekte gibt es heute bei Steffi zu sehen, die die Aktion gemeinsam mit Alex ins Leben gerufen hat. Dafür noch einmal ein dickes Dankeschön - zumindest mein Mantel wäre ohne das Himmelfahrtskommando niemals entstanden.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Gut gebrüllt, Löwe

Als ich beim CreaDienstag den süßen Greifling in Form eines Löwenkopfes bei "Mit Nadel und Faden" entdeckt habe, ist der kleine Löwe gleich auf meine persönliche To-Sew-Liste gewandert. Natürlich sollte er auch möglichst noch fertig werden, bevor der neue Erdenbürger hier ankommt. Und er ist tatsächlich fertig. 


Für einen schnellen Näherfolg ist das Tierchen perfekt. Man ist schwuppdiwupps fertig und ab und an brauche ich einfach so ein sofort sichtbares Ergebnis. In den meisten Fällen schneide ich erst einmal endlos zu, dann liegt alles tagelang herum und dann nähe ich so Stück für Stück weiter. Zu Motivationszwecken werde ich jetzt häufiger mal kleinere Näh- und Bastelarbeiten einplanen. Mal sehen, ob das klappt. Heute werde ich erst einmal fleißig zuschneiden - auf dass der Nähstapel noch größer wird...

Mittwoch, 8. Mai 2013

MeMadeMittwoch: Punktlandung

Röcke und Kleider nähen fällt für mich im Moment aus - ich begnüge mich mit meinen vorhandenen Umstandshosen und -kleidern und versuche meine Zeit zum Nähen für Oberteile zu nutzen, die ich auch später noch tragbar sind. Ein dafür perfektes Schnittmuster ist für mich das Wasserfallshirt nach dem Ebook von der Erbsenprinzessin. 




Es passt immer noch gut über den Bauch - auch ohne jede Anpassung. Vorsichtshalber habe ich es gleich einmal 10 Zentimeter länger zugeschnitten, aber das wäre gar nicht notwendig gewesen. 



Das Shirt ist superbequem und macht auch jetzt noch alle Sprünge und Albernheiten (soweit möglich) mit, ohne dass man alles danach wieder zurechtzuppeln muss. Stoff für noch ein Wasserfallshirt liegt bereit, aber an Zeit und Energie zum Nähen fehlt es mir gerade ein bisschen (und mein Himmelfahrtsmantel wartet ja ohnehin auch noch auf Fertigstellung)

Lieber liege ich gemütlich auf dem Sofa und schaue, was alle anderen Schönes am MeMadeMittwoch tragen. 

Dienstag, 7. Mai 2013

Für dich gemacht

Fotokalender sind ja schon lange Zeit immer wieder ein beliebtes Geschenk - der Nachteil: Entweder muss man den Kalender nach einem Jahr in die Schublade verbannen oder die Fotos herausschneiden und weiterverwerten oder man hat einen Dauerkalender, bei dem mich aber immer irritiert, dass ich die Wochentage nicht sehe. 
Eine Alternative für Erinnerungsfotos und - geschichten bietet das Bastel-Spiralbuch "Für dich gemacht" aus dem Groh-Verlag, das ich über Blogdeinbuch bekommen habe. Zugegebenermaßen war ich durchaus ein bisschen skeptisch, was das Konzept angeht. Reine Zitatebücher mag ich eigentlich nicht besonders gerne, weil ich sie zwar durchaus einmal durchblättere, aber anderseits diese Büchlein immer sehr schnell ins Regal wandern und nur herausgekramt werden, wenn einmal wieder ein Spruch fürs Poesiealbum fällig wird. 



Der große Vorteil von dieser Variante ist schnell erklärt: Wie ein Fotokalender bietet es quasi die Vorlage für eigene Gestaltungsideen. In das Aufstellbuch können eigene Fotos eingeklebt und Texte ergänzt werden. Das Design ist ansprechend - allerdings eher etwas für die weibliche Fraktion, da in Rottönen und eher verspielt mit Blümchen und Schmetterlingen gehalten. Es gibt einzelne Zitatseiten, auf denen dieser Text im Mittelpunkt steht, aber auch Seiten, wo das Zitat quasi den Rahmen für die eigene Gestaltung bietet. Leben, Freundschaft, Glück sind dabei die zentralen Themen. Obwohl ich es mir vorher schwierig vorgestellt habe, dass die Zitate zu jedem passen können, sind sie so gewählt, dass sie eher Anregung als Einschränkung sind. Als Ergänzung für die eigenen Gestaltungsideen gibt es noch einen Satz Sticker mit dazu, die natürlich zum Gesamtdesign passen, sodass man die eigenen Ideen noch besser integrieren kann. Wer bei all den Dingen Sorge hat, dass nicht mehr genug Platz für die persönliche Gestaltung bleibt, kann ganz beruhigt sein: Das Aufstellbuch hat 50 Seiten, die auf Bearbeitung warten und auf denen man sich ausreichend kreativ austoben kann. Positiv ist auch die Qualität zu werten: Die Seiten sind fest genug, dass sie einer kreativen Bearbeitung in jedem Fall standhalten und nicht verknicken oder unter dem Gewicht von mehr Papier, Fotos oder Stickern verbeulen.
Schön finde ich, dass am Ende noch ein dauerhafter Geburtstagskalender zu finden ist. So kann man, wenn man den Kalender bei sich aufstellt, auch noch wichtige Termine mit eintragen. Für Leute wie mich, die gerne einmal den ein oder anderen Geburtstag verschusseln, ein ganz wichtiger Faktor.
Insgesamt: Ein schönes Geschenk für gemeinsame Erinnerungen, z. B. zum Geburtstag oder auch nach einem Urlaub. Das Format ist groß genug für Fotos im Ausmaß von 9 x 13, also der Standardgröße für Fotos und das Aufstellbuch nimmt insgesamt nicht zuviel Platz auf dem Schreibtisch oder im Regal ein, sodass sich immer eine Möglichkeit finden lassen wird, es an passender Stelle unterzubringen. Für Leute, die vielleicht einen kleinen Stupser brauchen, wenn es darum geht, kreativ zu werden, hat man mit diesem Buch auch in der unbearbeiteten Form ein schönes Geschenk.

Montag, 6. Mai 2013

Himmelfahrtskommando: Flexible Response

Yippiehyeah - ich bin tatsächlich weitergekommen.Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel man dann wirklich schafft, wenn man sich einmal die Zeit nimmt. Ich neige ja dazu, mich selbst bei allen Tätigkeiten wegen irgendwelcher anderer "wichtiger" Dinge zu unterbrechen und anderes zu machen. 
Diesmal bin ich hartnäckig geblieben - und das Ergebnis: Ich habe sowohl den Außenmantel als auch das Futter genäht und beides zusammengesetzt.


Weil ich mal wieder gegen Ende ein bisschen schneller sein wollte als gut ist, habe ich dann den einen Futterärmel verkehrt herum eingenäht. Das geht an sich schon, habe ich auch erst bei genauerer Betrachtung festgestellt, aber mein persönlicher Ehrgeiz verlangt jetzt schon, dass ich das noch korrigiere. 



Die Aufgaben bis Donnerstag lauten also noch wie folgt:

* Futterärmel noch einmal heraustrennen (so das möglich ist) und wieder richtig einsetzen

* passende Knöpfe finden und auch annähen (nebenbei mein Knopflochtrauma bewältigen)
* Ärmel säumen 
* bügeln

Das sollte doch zu schaffen sein. Wenn ich allerdings nicht die idealen Knöpfe finde, gibt es die erst später. Der Mantel ist bei mir erst für Juni wirklich wichtig - da möchte ich ihn gern für eine Hochzeit fertig haben. Aber trotzdem ist eigentlich der Donnerstag für mich der Stichtag. Also werde ich mich heute auf Knopfsuche begeben. 

Wie weit alle anderen in ihrem Himmelfahrtskommando gekommen sind, gibt es bei Alex von Mamamachtsachen, die die Aktion dankenswerterweise gemeinsam mit Steffi ins Leben gerufen hat.

Samstag, 4. Mai 2013

Mirabell - oder Inspiration durch andere Blogs

Manchmal erschrecke ich fast, wenn ich feststelle, dass ich einmal wieder die Zeit vergessen habe, weil ich durch die virtuelle Welt der vielen Strick-, Häkel- oder Nähideen gebummelt bin und denke dann, dass ich die Zeit doch auch dafür hätte nutzen können, selbst kreativ zu werden. Letzten Samstag hat der Spaziergang durch die Blogs dann nicht nur einen neuen Punkt auf der Wunsch-To-Do-Liste produziert, sondern mich tatsächlich so motiviert, dass ich gleich den Computer ausgeschaltet und die Wollkisten durchwühlt habe. 

Die Anleitungen von Drops mag ich ohnehin sehr gerne und ein gewisser Wollvorrat lässt sich leider auch nicht leugnen. Nachdem mein guter Vorsatz ja lautet, erst einmal vorwiegend das Material zu verarbeiten, das ich ohnehin schon habe, ist bei mir die Erinnerung daran, dass noch eine ganze Reihe von Wollknäueln im Schrank wartet durch dieses schöne Oberteil von "Wein, Weib und Genadel" geweckt worden.  




Also schnell einmal die Zahl der Knäuel überprüft, Nadeln gesucht und losgestrickt. Meine Motivation war umso größer als ich an einem anderen Strickprojekt gerade zu verzweifeln drohe - ein Blättermuster, das mal weiter, mal enger zu werden scheint und mir laufend Knoten im Kopf verursacht, dazu aber demnächst einmal mehr. 



Heute morgen dann das Erfolgserlebnis: Ich bin fertig. Im Moment passt das Oberteil nur der Schneiderpuppe, aber ich freue mich schon darauf, wenn ich hoffentlich auch wieder hineinpasse. Jetzt suche ich schon einmal Stoffe zusammen, aus denen ich vielleicht noch etwas Passendes nähen könnte. Oder ich gehe doch wieder ein bisschen bummeln und halte Ausschau nach neuer Inspiration...