Donnerstag, 31. Oktober 2013

RUMS: Neue Tasche

Zwar ist es wie immer: Ich bin mal wieder ein bisschen später dran als alle anderen. Aber besser spät als nie... Meine Schnabelina-Bag ist fertig! Für die Tasche habe ich meine lang gehegten Hamburger Liebe Stöffchen angeschnitten. 


Ich habe die mittlere Größe genäht - und war schon beim Zusammenkleben der Schnittmusterteile überrascht, wie groß sie tatsächlich ist. Nach dem Nähen bin ich noch erstaunter. So eine große Tasche hatte ich tatsächlich noch nie. Aber dann kann man ja umso mehr hineinstecken.



Sehr praktisch finde ich das Reissverschlussteil am Taschenboden, um die Tasche bei Bedarf zu erweitern. Die Anleitung ist sensationell- noch einmal vielen Dank an Rosi für die viele Arbeit, die sie da hineingesteckt hat. 



Passend dazu ist vor einiger Zeit dazu ja auch schon meiner neuer Geldbeutel enstanden. Damals habe ich euch allerdings das Innenleben des Teilchens vorenthalten. So sieht das Ganze also von innen aus. 



Beide Schnitt werde ich sicherlich noch einmal nähen. Die SchnabelinaBag vielleicht in der kleinen oder der Miniversion - den Geldbeutel auf jeden Fall mit festerer Verstärkung, damit er handlicher wird. 

Was sonst noch für die Frau entstanden ist, gibt es wie immer donnerstags hier zu sehen.


Dienstag, 29. Oktober 2013

Dienstagswerkeln: Der KSA

Vielen Dank für die aufmunternden Worte bei meinem KSA-Frust. Es hat gewirkt: Ich habe mich an den anderen Schnitt gewagt, die Schritt für Schritt-Erklärung in der Burda hat mich bisher gut durch den Nähprozess geführt und bei einer ersten Anprobe hat sich gezeigt, dass der Schnitt für mich sehr viel besser passt. Es sieht also gut aus und ich hoffe, dass ich bis zum Sonntag noch fertig werde. Viel getragen wird das Kostüm dann bis dahin nicht gewesen sein, aber wenn ich es am Sonntag tragen kann, bin ich schon zufrieden, höchst zufrieden.Was noch fehlt, ist der Saum und die Knopflöcher. Jetzt hoffe ich darauf, dass meine eigene Maschine bald aus der Reparatur kommt und ich dann die Knopflöcher in Angriff nehmen kann.

Montag, 21. Oktober 2013

KSA Teil 4

Der Zwischenstand bei mir? Frust. Das Schnitt für das Jackett hat sich als Fehlgriff für mich erwiesen. Mir fehlt es einfach an Näherfahrung und sowohl der Zeit als auch der Fähigkeit, das Schnittmuster für mich anzupassen. Ich habe einen Ärmel komplett eingesetzt und den anderen eingesteckt. Bei der Anprobe habe ich dann festgestellt, dass das Jackett zwischen Brust und Schulter ganz merkwürdige Beulen schlägt und dass die Breite der Schultern für mindestens drei Schulterpolster langt. Darüber hinaus hat die für mich doch sehr spartanische Anleitung dafür gesorgt, dass meine Motivation schnell gesunken ist, musste ich doch immer wieder nachforschen, wie man denn jetzt was macht oder welche Reihenfolge sinnvoll ist. 

Ich hatte aber noch eine Menge Stoff übrig. Daher habe ich mir ganz schlau gedacht, ich nehme eine einfache Anleitung und nähe einen anderen Schnitt. Also habe ich aus einer uralten Burda Easy Fashion den Schnitt abgepaust und auch schon alles ordentlich auf den Stoff übertragen. Die Anleitung ist bebildert und sollte somit auch für mich machbar sein. Noch schlauer wäre es natürlich gewesen, sich nicht nur einen groben Überblick zu verschaffen, sondern auch alles erst einmal ganz zu lesen. Das Gemeine ist nämlich: Der Schnitt sieht kein Futter vor. Dabei hätte ich schon gerne ein Futter. Diese Kleinigkeit werde ich jetzt aber erst einmal außer Acht lassen und trotzdem zuschneiden. Vielleicht passt der Schnitt ja auch nicht und wenn doch, lässt sich sicher auch ein Futter basteln - oder es gefällt mir auch ohne. 
Ob ich den Zeitplan einhalten kann, steht in den Sternen. Aber aufgeben will ich jetzt trotzdem nicht...

Auf dem MMM-Blog gibt es zu sehen, welche Kämpfe alle anderen mit ihren Kostümen austragen oder ob eitel Sonnenschein herrscht. 

Dienstag, 15. Oktober 2013

Babyhäkeldecke

Zur Zeit liest man überall von Stoffabbau und UFO-Bekämpfung. Klar ist das ein Thema, das mich auch immer wieder beschäftigt, aber im Allgemeinen kann ich ganz gut verdrängen, dass da noch so viele Dinge zu tun wären und fange flugs mal wieder was Neues an. 

Über MyPatternMyFashion habe ich den Link zu einem Blogbeitrag gesehen, der mich dann aber doch ins Grübeln gebracht hat. Es ging um die Frage, woher die Bloggerin die Zeit nimmt, so viel zu nähen. Und ein wesentlicher Punkt ist in ihren Augen, dass sie keine UFOs zuhause liegen hat, da UFOs Zeitfresser sind. Und damit hat sie völlig recht. Diese gemeinen Projekte, die ich irgendwann einmal mit großer Begeisterung begonnen habe, kosten mich Platz, Zeit und produzieren auch noch ein schlechtes Gewissen. Daher habe ich kurzentschlossen meine UFO-Kiste(n) gepackt und angefangen, sie mit dem festen Vorsatz durchgesehen, sie zumindest in zwei Kategorien zu sortieren: Kategorie 1 - "Weg damit!" und Kategorie 2 - "In Angriff nehmen". Bei vielen Sachen fehlen oft nur Kleinigkeiten.

Zwei UFOs habe ich seitdem vollständig beendet, am dritten bin ich dran. Zu sehen gibt es heute eines davon: eine Häkeldecke. 


Gehäkelt aus einer ganz dicken Wolle und nicht zum Einwickeln geeignet, sondern wirklich zum darauf sitzen, liegen und krabbeln gedacht - als Unterlage für den Laufstall.


 Auf der Decke tummeln sich kleine Schmetterlinge und es blühen bunte Häkelblumen.


Der aufwändigste Teil war tatsächlich das Festnähen der Häkelblumen und Schmetterlinge - und auch der Grund, warum die Fertigstellung so lange gedauert hat. Jetzt ist sie fertig und schon weiterverschenkt.

Mehr Kreatives gibt es wie immer dienstags hier und hier zu sehen.Und weil die Decke gehäkelt ist, kommt sie auch noch hier hin.

Montag, 14. Oktober 2013

Finale: Kuschelpulli

Gerade eben habe ich noch schnell die letzten Nähte fertig gemacht und bin hineingeschlüpft in meinen neuen Kuschelpullover. 




Er passt gut und ist sehr gemütlich. Den Stoff finde ich nach wie vor klasse, an mir selbst muss ich mich aber erst einmal an so viel Muster gewöhnen. Das Einzige, was ich vielleicht noch ändern werde, ist das Bauchbündchen. Der Stoff ist sehr nachgiebig und ich denke, er wird schnell ausleiern. Vielleicht mache ich das daher gleich noch einmal ein bisschen enger. 
Ansonsten fehlt mir eigentlich nur noch die passende Kuschelhose. Das Mamafridaschnittmuster liegt hier schon bereit. Ich bräuchte nur mal wieder einen Stupser - vielleicht gibt's ja noch einen Kuschelhosen-Sew-Along?
Vielen Dank an Sandra für die Organisation. Ich mache es mir jetzt erst einmal auf dem Sofa gemütlich, natürlich im neuen Pullover. Was aus den anderen Plänen geworden ist und wie der Stand zum Final ist, ist hier zu sehen. 

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Geldbeutel

Ganz lange Zeit sah es bei uns am Fensterbrett so aus:


Das liegt nicht daran, dass ich nicht weiß, wohin mit meinem Geld, sondern ganz einfach an der Tatsache, dass mein alter Geldbeutel schon seit langem ein großes Loch im Kleingeldfach hatte. Da sich alle Münzen dann immer in den unpassendsten Momenten selbstständig gemacht haben, wenn ich gerade nicht daran gedacht habe, den Geldbeutel "richtig" zu halten, musste ich die Münzen immer in der Hosentasche sammeln - und dann irgendwo zwischenlagern, wenn ich mich umgezogen habe. 

Aber damit ist jetzt Schluss!
 
Komischerweise habe ich den Plan, einen neuen Geldbeutel zu nähen, immer vor mir hergschoben, weil ich keine so rechte Lust hatte und mir das kompliziert vorgestellt habe. Ich habe mich aber wirklich getäuscht! Mein erster Versuch ist zwar nicht perfekt, aber ich bin zufrieden.



Genäht habe ich eine Reini nach dem Schnitt von hier. Beim nächsten Mal werde ich aber den Tipp beherzigen, Bodenwischtücher als Verstärkung zu benutzen. Meine Vlieseline war nicht ganz so steif und daher ist der ungefüllte Geldbeutel sehr weich und biegsam. 

Endlich einmal etwas wirklich Sinnvolles und das nur für mich, daher geht es damit ab zum RUMS.

Sonntag, 6. Oktober 2013

KSA - Der Blazer ist fertig??

Fertig? Tja, bei Weitem nicht. Das Schöne am Sew-Along ist aber, dass ich es eigentlich überhaupt nicht mag, wenn ich Termine nicht einhalte und daher dann kurz vor Schluss in Arbeitseifer verfalle. So geschehen auch heute morgen. Bis dahin waren lediglich die Einzelteile aus dem Oberstoff zugeschnitten und keine einzige Naht geschlossen. 

Der Grund dafür: Ich hatte einfach Bedenken, das überhaupt irgendwie hinzubekommen. Schon beim Zuschneiden waren da auf einmal Abnäher, Linien und Punkte, mit denen ich vorher noch nie konfrontiert war. Meist hatte ich beim Nähen auch eine halbwegs genaue Anleitung. Der Schnitt, den ich mir zielsicher herausgesucht habe, hat natürlich nur ganz knappe Anweisungen. Und spätestens bei der Angabe "Paspeltaschen mit Taschenklappe nähen" war es bei mir vorbei. Wäre ich jetzt allein am Nähen gewesen, wäre das Teil als UFO in die Ecke gewandert mit dem festen Vorsatz, "irgendwann" daran weiterzuarbeiten. Was faktisch nie passiert wäre. Lediglich mein schlechtes Gewissen hätte mich geplagt. Mit dem Wissen im Hinterkopf, dass sich ja auch andere gerade an die Jacketts wagen, habe ich mich mit Hilfe von Videos aus dem Internet durchgekämpft. Ob ich alles richtig gemacht habe, wage ich zu bezweifeln. 

Die Grundidee der Paspeltaschen habe ich verstanden, aber so ganz ordentlich habe ich sie noch nicht hinbekommen und die Taschenklappen sowie das Futter fehlen auch noch. Aber immerhin habe ich Taschen genäht und so kann ich den restlichen Sonntag statt mit einem schlechten Gewissen mit ein bisschen Stolz auf mich verbringen. Dem Sew-Along (und seiner Organisatorin) sei Dank!

Der Zwischenstand bei mir sieht also so aus: 



Beim Betrachten des Bildes musste ich mir eingestehen, dass es noch ziemlich lumpenähnlich wirkt. Ich habe allerdings noch nichts gebügelt nach dem Nähen und das Teil nur schnell auf die Puppe geworfen. Es fehlen noch die Ärmel, allerdings hat meine Konzentration dermaßen nachgelassen, dass ich zwei falsche Teile zusammengenäht und beim Trennen beschlossen habe, es für heute gut sein zu lassen, mir stattdessen den Erntedankumzug anzuschauen und später ein bisschen das trübe Herbstwetter mit Strickzeug und Tee auf dem Sofa genießen. 

Den Rock als Zwischenmotivation zu nähen, finde ich eine gute Idee, allerdings habe ich mir das auch gleich mal wieder ein bisschen schwerer gemacht als es sein müsste. Bei einem Aufräumanfall habe ich meine Stoffe neu geordnet und dabei den Reststoff irgendwo hingepackt. Wohin weiß ich allerdings nicht genau - also heißt es erst einmal suchen. 

Wie der Stand der Dinge bei den anderen ist, ist heute auf dem MMM-Blog zu lesen.

Samstag, 5. Oktober 2013

Kuschelpullover Teil 2

Der Zwischenstand: Ich habe angefangen und auch Stoffe aus dem Fundus herausgesucht. Zum Glück hatte ich das Schnittmuster ja schon abgepaust hier liegen, daher ist das schon mal weggefallen und hat meinen Zeitplan nicht zusätzlich beeinträchtigt. 


Mit Schnitten, die ich noch nie genäht habe, bin ich in letzter Zeit sehr vorsichtig geworden. Irgendwie habe ich ein Händchen dafür, die falsche Größe zu wählen bzw. meine Messung und die Angaben auf dem Schnitt ergeben zusammen nicht das Ergebnis, das ich mir so vorstelle. Daher wollte ich nicht gleich den allerliebsten Lieblingsstoff anschneiden, sondern habe erst einmal einen Stoff gewählt, bei dem der Griff zur Schere nicht ganz so nervös werden lässt. 



Es ist ein Sweat, den ich auf einem meiner ersten Stoffmarktbesuche gekauft habe. Eigentlich bin ich ja eher der Typ für unifarbene Kleidungsstücke mit nur ein bisschen Muster, aber irgendwie hat mir der Stoff trotzdem gefallen (oder es war der Kaufrausch, in den ich verfallen bin). 

Die Kapuze füttere ich mit dem blauen Jersey und die Bündchen werden ebenfalls blau. Die Blautöne sind nicht hunderprozentig übereinstimmend, passen aber ganz gut zusammen, wie ich finde. 

Zugeschnitten ist schon fast alles, nur die Ärmelflicken und die Bündchen fehlen noch. Daher habe ich jetzt auch mal Zeit, schnell bei den anderen vorbeizuschauen.