Sonntag, 30. August 2015

This is not okay!




Auf den letzten Drücker habe ich es auch noch geschafft, mein Outfit für "This is not okay" fertig zu bekommen. 


Was ist This is not ok überhaupt? 

Susanne von mamimade hat dazu aufgerufen, mit ihr einen Onlinekatalog zu erstellen. Darin sollen die Bloggerinnen mit vollständig selbstgenähten Outfits zu sehen sein. Das betrifft die Hose und das T-Shirt genau so wie die Schuhe und Modeschmuck. Die einzige Ausnahme stellt Fairfashion dar. Ziel ist es, deutlich zumachen, dass es auch ohne die Ausbeutung in der Modeindustrie geht. Im ersten Moment klingt das gar nicht so schwierig - ein selbst genähtes Outfit. Aber ich bin - wie viele andere vermutlich auch - bei Schuhen und Schmuck an meine Grenzen und ins Nachdenken geraten. Und habe angefangen, einmal nach fairen Schuhen zu suchen. Und das ist in meinen Augen auch ein wichtiges Ziel der Aktion: Zum Nachdenken anregen darüber, was man anzieht. Zu sehen, dass man sich anders anziehen kann und auch noch einmal zu reflektiern, wie viel Zeit und Arbeit dann tatsächlich in einem Kleidungsstück steckt, dass ein Shirt für 3 Euro wohl nicht unter angemessenen Arbeitsbedingungen produziert werden kann und dass man selbst an einigen Stellen noch viel mehr darauf achten sollte, wo und was man kauft. Knackpunkt ist dabei natürlich auch der Stoff oder die Wolle an sich - selber nähen ist toll und natürlich auch ein guter Schritt, aber eigentlich muss dann auch die Stoff- und Wollauswahl fair sein. Ein Punkt, bei dem ich selbst mal ein bisschen genauer hinsehen muss.
 
Mein Lieblingsbild ist leider Quer- und nicht Hochformat, sodass es nicht in den Katalog passt. 
 

Neben genähter Hose und Shirt gehört auch noch mein rosa Strickjäckchen zum Outfit. 


Und hier das Bild für den Katalog (wenn es noch dazupasst und ich nicht zu spät bin):

Hose: Scarlet Shorts aus La Maison Victor aus bedrucktem Jeansstoff
Shirt: Mayla von Ki-ba-doo

 Strickjacke: Hetty von Andi Satterlund in Drops Paris. 







Mittwoch, 12. August 2015

Stoffwechsel - das Finale

Schon seit dem letzten Wochenende versammeln sich nach und nach mehr Stoffwechselteilnehmerinnen bei Frau Siebenhundertsachen, um die Ergebnisse ihres Stoffwechselnähens zu zeigen. Ich habe ein bisschen Verspätung. Mein Kleid ist zwar schon ein paar Tage fertig, aber die Fotos sind das, was mir momentan immer fehlt. Gestern habe ich also die Gelegenheit am Schopf ergriffen und wir haben das Kleid von allen Seiten geknipst. 





Der Schnitt ist eine Eva von Yourstylerocks. Den Schnitt habe ich erst einmal genäht, seitdem stand er aber immer auf meiner Nähliste. Der Stoff hat mir gleich die Gelegenheit dazu geboten. Und ich habe tatsächlich das erste Mal meine Zwillingsnadel zum Einsatz kommen lassen - und bin begeistert. Meine Stoffpatin (die mir zwar Hinweise gegeben hat, von der ich aber noch nicht weiß, wer sie ist) hat definitiv eine gute Wahl für mich getroffen. In der Kombination mit dem Schnitt ist es ein wirklich luftiges und angenehmes Teil für Sommertage. Durch die Viskose fühlt es sich leicht an. Einziger Nachteil ist, dass er natürlich auch sehr dünn ist und sich schnell alles abzeichnet. Vielleicht wäre ja ein formgebendes Untendrunter gar nicht schlecht. Insgesamt ist es aber genau das Kleid, das man schnell drüberziehen kann, wenn es ins Schwimmbad geht oder ich einfach gemütlich auf dem Balkon sitzen will. Vielen lieben Dank also an meine Stoffpatin!

Vielen Dank auch noch einmal an Frau Siebenhundertsachen und Lotti Katzkowski für die Organisation.