Sonntag, 22. April 2018

Bonn Shirt & Dress

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Kleider kann man ja nie genug haben, oder? 

Nachdem das Wetter jetzt endlich etwas schöner geworden ist und der Frühling sich von seiner besten Seite zeigt, braucht man schließlich ein bisschen Abwechslung. Glück für mich, dass Angela vor einiger Zeit fragte, ob ich nicht Lust hätte, das ihre deutsche Übersetzung des Bonn Shirt & Dress von Itch to Stitch probezunähen. 


Der Schnitt passt genau in mein Beuteschema - eher schlicht, aber mit einigen Variationsmöglichkeiten. Ich habe mich für die Kleidervariante entschieden und dann kurzentschlossen einen lang gelagerten Stoff angeschnitten, der zwar sommerlich leicht, aber von der Farbe noch nicht wirklich sommerlich ist. Für den Übergang eben.



Bei der Knopfleiste habe ich ein bisschen geschummelt: Bekanntermaßen leide ich ja schon immer unter eine Knopflochphobie und vermeide es dementsprechend auch, selbige zu nähen. Als ich das Kleid zusammengesteckt hatte, habe ich es einmal übergezogen und festgestellt, dass ich doch auch ohne Knöpfe durchpassen müsste. Also habe ich die Kopfleiste festgenäht, allerdings so, dass ich im Nachhinein (wenn mir denn perfekte Knöpfe über den Weg laufen würden), ich noch welche anbringen könnte. Das heißt, die Blende kann jetzt noch aufgeklappt werden, ist aber blickdicht verschlossen. Durch das Bindeband bleibt trotzdem alles, wie es auch mit Knöpfen wäre. 


Stoff: aus dem Stofflager

Mittwoch, 4. April 2018

Finale März 12x Memade

Der Februar war nähtechnisch für mich eine wenig ergiebige Zeit. Im März ist es zum Glück wieder ein bisschen besser geworden und ich habe versucht, endlich einmal wieder neue Schnitte zu nähen.  Drei Schnittmuster, die ich getestet habe, waren leider nichts für mich - aber ich habe dabei immerhin gelernt, dass ich mit Abnähern auf der Schulter nicht gut klarkomme. Die machen irgendetwas Komisches mit meinen Schultern.
Zum Glück habe ich aber noch drei andere Schnitte für mich versuch:  Vom Fraser Shirt bin ich bisher ganz angetan, aber es fehlt noch das Halsbündchen. Und zwei andere Schnitte haben mir auch ganz gut gefallen: Die Julika-Hose von Prülla und Käthes Schwester von Konfetti Patterns. 


Julika habe ich aus einem altrosa Sommersweat genäht, der zugegebenermaßen nicht der weichste Stoff ist und daher springen die Falten ein bisschen komisch. Bei der Länge habe ich gleich einmal ein paar Zentimeter dazugegeben, die ich dann aber wieder kürzen musste. Das hätte ich mir also sparen können. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich Bündchen anstelle des vorgesehenen Gummibands am Knöchel. Beim Bund war ich ein bisschen faul und habe nur eine Kordel eingezogen. Da würde ich beim nächsten Mal auch eher noch den Gummi mit dazu nehmen. Aber für ein Probeteil ist sie sehr tragbar und hat mich sogar schon zum Sport begleitet. 
 Käthes Schwester gefällt mir auch gut. Die Kapuzenlösung finde ich sehr schön und mit der Passform bin ich ganz zufrieden (Die Falte auf dem Bild habe ich im Alltag gar nicht bemerkt). Der Stoff lag schon lange hier und hat sich dann einfach angeboten für ein "Probeteil". Vor langer Zeit musste ich ihn unbedingt haben, weil ich ihn einfach schön fand, aber realistisch betrachtet ist mir das Muster ein bisschen zu klein. Auch Käthes Schwester kommt ganz viel zum Einsatz, weil der Pulli einfach sehr bequem ist. 


Und somit kann ich heute endlich einmal wieder beim MeMadeMittwoch dabei sein und liefere meine Märzergebnisse auch gleich bei Chrissy zum 12xMeMadeMärz ab.